Digitalisierung in der Landwirtschaft: Chancen und Gefahren

Speakerstour digit.LandwirtschaftVeranstaltungen in Berlin (9.10.), Hamburg (10.10.) und Köln (11.10.)

Smart Farming, Drohnen, per Satellit gesteuerte Traktoren, die Nutzung von Klima- und Wetterdaten durch Big Data oder die Anwendung von synthetischer Biologie: Ist Digitalisierung tatsächlich das neue Wundermittel, um Hungerkrisen und den Verlust der Biodiversität zu beenden oder den Klimawandel zu begrenzen?

Neue Technologien versprechen Effizienzsteigerungen und Nachhaltigkeit bei der Nahrungsmittelerzeugung. Dabei geht es im Kern um das massenhafte Sammeln und Auswerten einer Vielzahl von Daten, die auf den Höfen, beim Anbei und bei den Verbraucher*innen anfallen. Agrarkonzerne wie Bayer und Deere, aber auch Internetkonzerne wie Amazon und Google sind längst dabei, sich die Hoheit über die Digitalisierung der Landwirtschaft anzueignen. Durch Fusionsprozesse konsolidieren sie ihre Dominanz nicht nur in einem Sektor, sondern vertikal entlang mehrerer Schnittstellen der Agrarlieferkette. Ihre Bemühungen werden durch politische Entscheidungsträger*innen in Deutschland und anderswo unterstützt, die vor allem die Vorteile der Digitalisierung betonen und Investitionshemmnisse aus dem Weg räumen wollen.

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Agrarpolitik der Bundesregierung: Eine Fahrt in die Sackgasse

Mohamed AliDer Haushaltsentwurf 2019 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigt, dass Frau Klöckner mit ihrem Ministerium die falschen Schwerpunkte setzt und an falschen Strukturen festhält. Die Dürreschäden in diesem Sommer, die haben es wieder deutlich gezeigt: Die Landwirtschaft in Deutschland ist ein Hochrisikosystem und dieses System muss korrigiert werden.
Rede von Amira Mohamed Ali am 11. September 2018.

 

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Kein Ackerland für Spekulant!

Kein Ackerland für Spekulant!

Diese Losung war auf einem der vielen selbstgemalten Plakate zu lesen, mit denen am vergangenen Montag eine kleine Schaar vom nordhessischen Bahnhof Eichenberg zur Gemeinderatssitzung ins zwei Kilometer entfernte Hebenshausen zogen. Die etwa 150 Menschen demonstrierten gegen ein neues Logistikzentrum, das dort auf über 80 Hektar bestem Ackerboden errichtet werden soll. Der Großinvestor „Dietz AG“ ist mit der Vermarktung beauftragt. Der Deal findet mit Unterstützung der Landesentwicklungsgesellschaft statt. Die Bügerinitiative gegen diese Pläne hat viele gute Argumente, welche die nur 1800 Einwohner-kleine Gemeinde betreffen, die ein gewaltiges finanzielles Risiko eingeht. Hier geht es um die Lebensqualität der Menschen, die einem Renditeobjekt mit 16 Meter hohen Hallen geopfert würde.

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Gemeinsam für sozial-ökologische Landwirtschaft!

Engagierte und Interessierte diskutieren mit Abgeordneten und Mitgliedern der LINKEN.

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In Witzenhausen, dem Standort für „ökologische Agrarwissenschaften“ der Uni Kassel wurde am vergangenen Freitag (22.06.2018) unter dem Motto „Wochenmarkt statt Weltmarkt“ über die Zukunft der sozial-ökologischen Landwirtschaft in Nordhessen beratschlagt. Die Hessische Linksfraktion sowie Sabine Leidig, MdB hatten dazu eingeladen. Das Treffen diente dem gegenseitigen Austausch und der Vernetzung, die Linksfraktion konnte frische Impulse für ihre künftige parlamentarische Arbeit mitnehmen.
Verabredet wurde ein nächstes Treffen zum gemeinsamen Protest gegen die geplante Versiegelung besten Ackerlandes in Neu-Eichenberg/Hebenshausen für ein nutzloses Logistikzentrum, das die Region nur weiter mit LKW-Verkehr belastet. Treffpunkt zum Protestspaziergang: 9. Juli 2018, 17:30 Uhr Bahnhof Eichenberg (Flyer).
Zahlreiche spannende Vorträge bereicherten die Diskussion:

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