Stuttgart, Samstag 11.12.: Bundesweite Großdemo gegen „Stuttgart 21“

S21-Demo-1 (Foto: D.Fette)

Nach dem enttäuschenden Schlichterspruch von Heiner Geißler (mehr dazu) ist es umso wichtiger, ein deutliches Zeichen zu setzen. Wenn jetzt Ruhe einkehrt, ziehen die Befürworter dieses unsinnigen Großprojektes ihren Plan durch - sie sichern zwar Verbesserungen zu, Bauen aber weiter. Und was am Ende mit welchen Kosten und Schäden realisiert wird, kann heute niemand sagen - und Bauernopfern werden sich dann schon finden, wenn die Kosten weiter explodieren, die Ergänzungen von "S21+" doch nicht realisiert werden können, gravierende Probleme mit Grundwasser und Gestein auftreten...   
Also: Am 11. Dezember auf nach Stuttgart!          Sonderzug aus Berlin!

Sonderzug von Berlin, Abfahrt am 11.12.2010 um 4:00 Uhr morgens, Ankunft in Stuttgart um 13:00Uhr - organisiert von der LINKEN >> mehr Infos und Anmeldung

Mach mit! Gemeinsam Stuttgart 21 stoppen!
Aufruf des Geschäftsführenden Parteivorstandes vom 29. November2010

 

kulturkriseUnd nach der Demo: ab 17:00h bis 22:00h
in den Wagenhallen Stuttgart, Innerer Nordbahnhof 1
"Kultur in der Demokratie-Krise"
Die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag lädt zu Ratschlag, Diskussion und Songs nach Stuttgart, u.a. mit:

  • Konstantin Wecker
  • Anne Haigis
  • Geier Sturzflug
  • Peter Grohmann
  • Sven Kuntze
  • Peter Conradi
  • Gregor Gysi (MdB, DIE LINKE)
  • Sahra Wagenknecht (MdB, DIE LINKE)
  • Heike Hänsel (MdB, DIE LINKE)
  • Ulrich Maurer (MdB, DIE LINKE)
  • Clarissa Seitz (Stadträtin B90/Die Grünen)
  • Hannes Rockenbauch (Stadtrat, SÖS)
  • Marta Aparicio

>> Plakat als pdf

 

Aufruf des Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 vom 25.11. 2010:

Stuttgart ist überall! Für eine Demokratie der Bürger
Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 ruft zur überregionalen
Großdemo mit Kundgebung auf.
Samstag, 11. Dezember 2010
Stuttgart, Bahnhofsvorplatz / Schillerstraße
14.00 Uhr

S21-Demo-2Unser Protest hat schon viel bewirkt. In Stuttgart, aber auch weit darüber hinaus, wird intensiv diskutiert, wie die Entscheidungsfindung in unserer Demokratie in Zukunft aussehen soll. Eine Politik der „Alternativlosigkeit“ und „Unumkehrbarkeit“ über die Köpfe der Bürger hinweg wie bei Stuttgart 21 darf es nicht mehr geben.
Das Aktionsbündnis ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, zahlreich zu kommen und phantasievoll und entschlossen zu protestieren: Gegen Stuttgart 21 und für mehr Bürgerbeteiligung!

Demoaufruf als pdf

Ende November werden die Schichtungsgespräche mit Heiner Geißler zu Ende sein. Wir haben in allen Themenbereichen gepunktet, aber dennoch wird die Bahn, wenn nicht Wunder geschehen, unmittelbar nach Ende der Schlichtung weiter abreißen, fällen, Fakten schaffen.

Dem werden wir uns entgegen stellen mit Großdemos und allen friedlichen Formen des Widerstands!

Zum Auftakt planen wir eine überregionale Großdemo am 11.Dezember, bei der wir auf Eure Unterstützung setzen (s. Demoaufruf/Anlage). Der Protest gegen Stuttgart 21 ist zum Kristallisationspunkt einer neuen Demokratiebewegung geworden. Das soll am 11. Dezember sichtbar und für die Demokratie-Verweigerer spürbar werden!

Wie nach Stuttgart kommen am 11.12.?

Eine landes- oder bundesweite Koordination schaffen wir leider nicht. Wir bitten Euch vor Ort nach BündnispartnerInnen Ausschau zu halten und die Anreise dann gemeinsam zu planen.

Die Stadt wird voll sein allein wegen des Weihnachtsmarkts. Es wird nur über Sonderzüge (bisher einer geplant von Berlin) und Busse gehen. Bei letzterem hilft uns „cooltour“ ein uns wohl gesonnener Buslogistiker. Entweder ihr beauftragt vor Ort ein Busunternehmen, das sich dann bei cooltour einklinkt oder ihr bittet cooltour, einen Bus für Euch zu organisieren. Der übernimmt dann das Einfädeln der Busse, Ein- und Ausstiege, Parkplatzlogistik und -gebühren für 25€ pro Bus, als 50 Cent pro Reisendem bei einem 50-Personenbus.

Mit etwas Zeitspielraum solltet ihr um 14h da sein (Kundgebungsbeginn vor dem HBF). Nach einer Demo kommen wir zurück zum HBF, wo noch bis ca.17h (früheste Abreise) ein Konzert stattfinden wird.

Fragen über die Anreise hinaus richtet bitte an unser Demobüro/Pressestelle (Hans Schlecht) 0711-24 869 620, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.