WachstumWohlstand, Wachstum und Einhaltung ökologischer Grenzen. Passt das zusammen? Geht das im Gleichschritt? Oder brauchen wir neue Wohlstandsmodelle, die sich vom Wachstum verabschieden? Mit diesen Themen befasst sich ab Januar 2011 eine Enquete-Kommission des Bundestages. Nachhaltig-links wartet darauf nicht und fängt jetzt schon an. Elmar Altvater, ehemals Politikprofessor und heute Autor, fordert eine Kulturrevolution für die Arbeitsgesellschaft. Gewerkschaftssekretär Ralf Krämer meint, dass im Mittelpunkt nicht die Wachstumskritik, sondern ein sozial-ökologischer Umbau stehen sollte. Beide, Altvater und Krämer, gehörten zur Redaktionsgruppe, die den Programmentwurf der LINKEN formulierte. Herzlich willkommen sind nun Ihre / Eure Kommentare.

Kommentare 

 
+3 #1 Michael Schneider 2010-12-09 08:44
Ewiges Wachstum ist in der Natur nicht vorgesehen. So ist auch ein andauerndes Wachstum des Wohlstandes nicht möglich, auch wenn eine größenwahnsinnig gewordene Wirtschafts-, Wissenschafts- und Politikelite glaubt, dies ändern zu können. Der Turmbau zu Babel lässt grüßen.
Ein Wachstumbeschleunigungsgesetz ist für mich Umweltzerstörungsgesetz.
Unser heutiges Wirtschaftssystem leidet doch unter einer gigantischen Epidemie der Überproduktion und der Kreditaufnahme. Vielleicht sollte Die Linke einmal als erstem Schritt vorschlagen, dass Kreditzinsen der Unternehmer und Selbstständigen nicht mehr von der Steuer abgesetzt werden können.
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