Rastatt-Desaster der Bahn wirft Schlaglicht auf S21-Risiken

Die Sperrung der Rheintalbahn zwischen Rastatt und Baden-Baden wirft ein ebenso bezeichnendes wie düsteres Licht auf die Deutsche Bahn AG und das Großprojekt Stuttgart 21.

Nach bisheriger Einschätzung der Deutschen Bahn AG wird die Schienen-Magistrale der Rheintalbahn (Karlsruhe – Freiburg – Basel) noch bis Ende August, möglicherweise auch noch bis in den September hinein gesperrt bleiben. Der Schienenstrang hatte sich auf der Höhe von Rastatt abgesenkt, weil die Deutsche Bahn AG einen Tunnel unter dem Schienenbett hindurch bohren wollte. Offensichtlich hat die Deutsche Bahn AG mit extremem Risiko und unsachgemäß die Tunnelarbeiten vorangetrieben. Dabei hatte sie im Vorfeld dieser Arbeiten betont, dass an dieser Stelle ein ´absolut sicheres´, und zugleich ´neuartiges Tunnelbauverfahren´ - das einer Vereisung des Bodens – zur Anwendung kommt.

Broschüre: Radfahren für alle

Cover RadfahrenIn der Broschüre "Radfahren für alle. Für gerechte Verkehrsverhältnisse: Radverkehr fördern!" setzt sich die Linksfraktion ausführlich mit der Realität und dem Potential des Radverkehrs auseinander. Die Förderung des Radfahrens ist ein ganz zentraler Baustein innerhalb der Verkehrswende, mit der sich die Lebensqualität für uns alle enorm steigern ließe.

(Download als pdf, A5, 37 Seiten, 3,45 MB)

Im Folgenden hier das Vorwort sowie "Kurzgefasst: 7 Punkte für Fahrradgerechtigkeit"

 

Kritik am „Dieselgipfel“

«Dieselgipfel – was für eine peinliche Inszenierung» so Die Zeit am 2. August: «Für die einen gelten Gesetze, für die anderen werden Gipfel veranstaltet.» Ähnlich kritisch äußern sich Umwelt- und Naturschutzverbändeverbände, Verkehrsinitiativen, DIE LINKE und einige Grüne. Eine sehr ausführliche und lesenswerte Kritik am "Dieselgipfel" von Stephan Krull. Stephan Krull arbeitete bei Volskwagen, bevor er Mitglied des Vorstandes der IG Metall Geschäftsstelle Wolfsburg wurde. Bis 2014 war er Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.

Außerdem sind zum Thema lesenswert: 

Autoindustrie und Bundesregierung nehmen krankmachenden Lärm bewusst in Kauf!

Autolaerm klDas ARD-Magazin Plusminus berichtet gestern über Massive Tricksereien bei Lärm-Emission von Autos und Motorrädern (Links siehe unten). Dazu sagt Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag:

„Immer deutlicher wird, dass die ungenügenden Kontrollen und die üblen Tricks der Autoindustrie zulasten der Bevölkerung System haben. Die Manipulationen beim Fahrzeuglärm zeigen einmal mehr, dass in den Chefetagen der Autoindustrie und in der Bundesregierung Profit und Absatzzahlen höhere Priorität haben als die Lebensqualität der Menschen. Denn Verkehrsminister Dobrindt und die ihm unterstellen Behörden versagen der Bevölkerung den gesetzlichen Gesundheitsschutz, wenn es darum geht der Automobillobby zu Diensten zu sein.