Risiken und Nebenwirkungen von Umwelthormonen endlich ernst nehmen

von Dr. Kirsten Tackmann, MdB

In der Fachsprache werden chemische Stoffe, die Mensch oder Tier durch hormonähnliche Wirkungen schädigen, „endokrine Disruptoren“ genannt. Sie sind in Pflanzen-, Holz- und Vorratsschutzmitteln genauso zu finden wie in Kunststoffen, Verpackungsmaterial, Kosmetika oder Medikamenten. Sie gelangen in Gewässer, Luft oder Boden und sind so praktisch Teil unseres Alltags.

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Sachverständigenrat fordert mehr Flächenschutz, mehr Vielfalt, mehr Verantwortung

Umweltschutz wird noch immer in Politik und Wirtschaft mehr als Übel denn als Herausforderung angesehen.

Bei der Präsentation eines neuen Gutachtens des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) bei der Bundesregierung diese Woche war das große Stichwort „ökologische Transformation“. Das Gutachten lenkte den Blick verstärkt in die Zukunft statt auf die Vergangenheit. Kernthemen sind die Rolle der deutschen Politik für ökologische Veränderung, Klimaschutz im industriellen Kontext, sozialökologische Verantwortung der Energiewende, Flächenverbrauch, Wildnisgebiete und Pestizide.

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Hochwasserschutz – ganzheitlich, ökologisch und sozial verträglich

Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser. Darum muss der Hochwasserschutz in Deutschland muss voran gebracht werden. Die Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser sind vorausschauend, überregional, ökologisch und sozial verträglich zu organisieren. Ziel soll es sein, extreme Hochwässer z. b. durch Entsieglung, zu vermeiden, Folgen zu mindern und Schäden zu regulieren. Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz der LINKEN hat ein dazu kürzlich ein Papier mit kurzen und knackigen Eckpunkten verabschiedet. Lesen Sie es hier.

Elektroaltgeräte-Gesetz ist Schrott

Mit alten Elektrogeräten wird bei den derzeitigen Rohstoffpreisen viel Geld verdient. Die Linke will, dass dieses Geld dann auch den öffentlichen Abfallbetrieben zufällt, denn damit könnten Müllgebühren sinken. Es verwundert sehr, dass die SPD und Union gegen niedrigere Müllgebühren sind und die Gewinne lieber privaten Konzernen zuschanzen.

Ralph LenkertRede zur 2./3. Lesung ElektroG-Novelle am 2.Juli 2015 im Deutschen Bundestag

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Kolleginnen und Kollegen!

Liebe Koalitionäre, echt Wahnsinn, fast zwei Jahre haben Sie am neuen Gesetz für Elektro-Altgeräte herumgemurkst. Das ist, wie treffend, Schrott. Sie schwadronieren über die Produktverantwortung der Hersteller und benachteiligen eiskalt die Kommunen. Nun müssen die Kommunen auf Wertstoffhöfen Altgeräte annehmen und in getrennten Behältern sortieren, einen für Fernseher und Radios, einen für Waschmaschinen und Geschirrspüler, einen für Kühlschränke, einen für Handys und Wasserkocher, einen für Photovoltaikmodule. Und das alles sollen die kommunalen Abfallbetriebe für die privaten Entsorger erledigen - kostenlos. Warum lassen Sie Bürgerinnen und Bürger über die Müllgebühren diese Kosten tragen und nicht die Produktverantwortlichen, die Privaten?

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