Mit Harz gegen Hartz? Nebennutzung der Wälder als Element regionaler Wirtschaftskreisläufe

In der DDR war die Baumharzgewinnung auf Spitzenniveau. Hier und in Frankreich kam sie 1990 zum Erliegen. Jetzt versucht eine Arbeitsgruppe, diese Waldnebennutzung zumindest in Südwesteuropa wiederzubeleben. Die Kommunistische Partei Frankreichs (PCF) unterstützt dies auf politischer Ebene.

„Griechischer Wein ist so wie das Blut der Erde,“ sang Udo Jürgens 1974. Und immerhin schmeckt Retsina, wohl der bekannteste griechische Wein, nach Harz, dem Blut der Bäume. Bereits in der Antike wurden Weinkrüge damit abgedichtet. Und in Ägypten gab es sogar eine eigene Hieroglyphe für den Harzfluss der Bäume.

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Holzverbrennung – viel zu hoch und schädlich für`s Klima

Foto: C. RehmerDie Verbrennung von Holz hat in Deutschland rasant zugenommen. Steigende Preise für Öl und Gas und der Ausbau der erneuerbaren Energien ab dem Jahr 2000 haben dazu geführt, dass die verfeuerte Holzmenge von damals knapp 20 Millionen Kubikmeter auf fast 51 Millionen Kubikmeter im Jahre 2010 angestiegen ist. Im Wesentlichen handelt es sich um Waldholz, Altholz, Garten- und Landschaftspflegeholz, wobei an der Gesamtmenge grober Schätzung nach das Waldholz einen Anteil von 60 Prozent haben dürfte. Fast 18 Millionen Kubikmeter Waldholz landen allein als Scheitholz in privaten Holzheizungen und Kaminen. Insgesamt hat die Holzverbrennung eine Größenordnung erreicht, die nicht mehr als nachhaltig und klimaneutral  zu bewerten ist. Vor diesem Hintergrund wurde ein Artikel in der Berliner Zeitung vom 15. April 2013 zum Anlaß genommen, diese Entwicklung in einem kurzen Beitrag kritisch  unter die Lupe („Holzverbrennung – weder CO2 – neutral noch besser als Öl und Kohle“) zu nehmen.

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Jagdanhörung im Bundestag

Sieben Sachverständige waren zur Expertenanhörung geladen. Foto: CRSeit Wochen werden die Büros der Bundestagsabgeordneten von Jagdgegner_innen mit Massenmails überflutet. Etliche Hundert mails sind bereits eingegangen. Sie kritisieren einen unzureichenden Gesetzentwurf der Bundesregierung und fordern dessen Ablehnung. Durch den Gesetzentwurf soll das Bundesjagdgesetz so geändert werden, dass jagdfreie Grundstücke entstehen können. Dies wird als „Befriedung“ bezeichnet und soll auf Antrag gewährt werden, wenn der Grundstückeigentümer die Jagd aus ethischen Gründen ablehnt. Die Massenmails wenden sich an die „jägerhörige Politik“. Die Jagd sei nach der Landwirtschaft „Artenfeind Nr. 2“, wird behauptet. Argumentieren ist meistens aussichtslos, leider.

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Sägen wir am eigenen Ast ? - Ein Resümee

foto: christian minxAm 29.11.2012 lud ich unter dem provokanten Titel „Sägen wir am eigenen Ast?“ an die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde ein um über die Forstwirtschaft Brandenburgs im Fadenkreuz von Problemen und Interessen ins gemeinsame Gespräch zu kommen. Mit einem breit gemischten Publikum von etwa 50 Zuhörern, fanden sich sowohl Forstleute, Angestellte des Landesforsts, des Versuchswesens, Interessierte als auch einige Studenten der HNE zusammen.

Der Titel begründete sich in dem kritischen Papier von Dr. Detlef Bimboes, das vor allem die Wirtschaftsweise des Landesforstbetriebs Brandenburg in ein scharfes Visier nimmt. Mit der Vorstellung einiger seiner Thesen, unter anderem die Forderung einer nach FSC- Richtlinien geführten Landeswaldbewirtschaftung, Holz ausschließlich zur Produktion langlebiger Produkte zu nutzen und die Kohlenstoffspeicherung durch den Aufbau älterer Bestände in den Wäldern zu erhöhen, leitete er in die Veranstaltung ein.

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