Anti-Castorcamp verboten - jetzt erst recht: auf ins Wendland!

Gorleben-Demo

Was sich vor dem Wochenende bereits ankündigte, ist jetzt zur bitteren Gewissheit geworden. Der Landkreis Lüneburg hat das Anti-Castorcamp in Dumstorf verboten. Ein weiterer Mosaikstein im beständigen Bemühen des Landkreises Lüneburg, das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäußerung während der Castorproteste auszuhebeln. Hintergründe dazu findet Ihr in den Erklärungen der Vorbereitungsgruppe des Dumstorfer Camps.

Die Anmelderin des Camps, die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (DIE LINKE) erklärt dazu: "Indem Atomkraftgegnern die Möglichkeit genommen wird, sich friedlich zu versammeln, sollen diese bereits im Vorfeld des Castor-Transports kriminalisiert werden. Offensichtlich sollen so erneute Knüppel- und Pfefferspray-Angriffe der Polizei gegen Atomkraftgegner legitimiert werden." Ulla Jelpke hat beim Verwaltungsgericht Lüneburg Widerspruch gegen das Verbot eingelegt. Denn Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht - auch für Atomkraftgegner_innen.

DIE LINKE wird sich auch in diesem Jahr wieder an den Protesten der Anti-Atom-Bewegung im Wendland beteiligen. Jetzt erst recht! 



Bitte beachtet: der Castor fährt evtl. 24 Stunden früher als geplant bereits am Mittwoch (23.11.) im französischen La Hague los. Kein Problem: Die Infrastruktur für die Proteste vor Ort steht. Jetzt fehlst nur noch Du! Eine frühzeitige Anreise spätestens am Freitag ist ratsam.

Für die Reisevorbereitung findet Ihr hier Infos zu den Castor-Camps, den vielfältigen Protesten und den LINKE-Aktivitäten vor Ort.