DIE LINKE fordert umfassende Studie zu den Asse-Leukämiefällen

aufpASSEnkleinAngesichts der Häufung von Leukämiefällen in der Samtgemeinde Asse fordert DIE LINKE. im niedersächsischen Landtag eine umfassende Krebs-Studie für alle Gemeinden rund um das Atommüllager. "Wir wollen eine unabhängige Studie, die alle Kommunen rund um die Asse einbezieht", sagte Kurt Herzog, der umweltpolitische Sprecher der Linksfraktion. Herzog weiter...

Zum selben Thema: "DIE LINKE zu den Erkenntnissen der Registerstelle des Epidemologischen Krebsregisters: Betreiber von Asse muss nachweisen, dass die Häufung von Krebsfällen nicht auf Wirkung des Atommülls zurückzuführen ist", Pressemitteilung von Kurt Herzog, MdL Niedersachsen vom 26. November 2010

 

Gasfunde in Gorleben schon 1966

Geologen wussten schon frühzeitig, dass Gaslagerstätten im Bereich Gorleben existieren. Doch Untersuchungen in Bezug auf die Langzeitsicherheit blieben aus

Der  Geologe Detlef Appel gehörte wohl zu den jüngeren Experten, als er sich vor 30 Jahren in den Fachdiskurs um Gorleben eingemischt hat. Er referierte unter anderem bei Informationsveranstaltungen in Lüchow 1981 und in Hitzacker 1982 jeweils als Kritiker und Gegenredner zu den offiziellen Darstellungen - bis ab 1983 die kritischen Stimmen nicht mehr zu den Anhörungen des Bundes geladen waren.

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Überwachungsdrohne gegen Castor-Demonstranten

Pfefferspray, Schlagstöcke, Pferde und Wasserwerfer - die Polizei setzte nicht immer nur friedliche Mittel gegen Demonstrantinnen und Demonstranten bei den diesjährigen Castor-Protesten im Wendland ein. Soweit, so bekannt. Der schlagkräftige Einsatz eines französischen Polizeibeamten verursachte dann schon etwas Stirnrunzeln. Der nun bekannt gewordene Einsatz unbemannter Überwachungsdrohnen nur noch Kopfschütteln. Ulla Jelpke sieht darin einen Anschlag auf die Versammlungsfreiheit. Man darf gespannt sein, was als nächstes herauskommt?

Späte Genugtuung

Nach dreißig Jahren findet ein Wissenschaftler im Gorleben-Untersuchungsausschuss endlich Gehör. Seine Messergebnisse waren seinerzeit nicht gewollt, weil sie dem Salzstock Gorleben ein schlechtes Zeugnis ausstellten. 

Aus einem faltigen Gesicht blicken einen tief liegende freundliche Augen an. Vor dem Untersuchungsausschuss Gorleben sagte gestern ein älterer, von schwerer Krankheit gezeichneter Herr aus. Doch seiner Rede war nichts von seinem gebrechlichen Zustand anzumerken, er sprach in klaren, deutlichen Worten und ließ sich durch Fragen aus den Reihen der CDU, die ihn verunsichern sollten, nicht beeindrucken, sondern antwortete lächelnd und freundlich.

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