LINKEs Konzept zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013

Für eine soziale, ökonomische und ökologische Agrarpolitik und Entwicklung der ländlichen Räume

Bäuerinnen und Bauern bekommen Gelder aus zwei unterschiedlichen Richtungen. Einerseits für die Produkte, welche sie am Markt absetzen können, und andererseits öffentliche Gelder aus Brüssel. Mit den Verhandlungen zu den Strukturfonds Ende 2013 befindet sich die europäische Agrarpolitik in einer spannenden Debatte. Wer soll weiterhin für was Geld erhalten?

 

Für die Förderperiode 2014 – 2020 soll es eine neue Ausgestaltung der EU-Agraförderung geben. Auch DIE LINKE hat sich frühzeitig Gedanken darum gemacht, wie die Gelder sinnvoller eingesetzt und fairer verteilt werden können. Hierbei war vor Allem wichtig, dass zukünftig öffentliche Gelder nur noch für konkret nachweisbare öffentliche Leistungen fließen sollen. So sollen die Landwirtinnen und Landwirte unterstützt werden, die verantwortliche handeln und besondere soziale oder ökologische Leistungen zum Wohle aller erbringen.

In einer Arbeitsgruppe wurde seit Ende 2009 ein Konzept für die so genannte I. Säule der EU-Agrarförderung entwickelt, welches später von der „Bundesarbeitsgemeinschaft Agrarpolitik und ländlicher Raum“, sowie von der Bundestagsfraktion DIE LINKE bestätigt wurde. Die Fraktion beschloss das Konzept am 15. Juni 2010 – viele Elemente des Papiers finden sich auch in den Vorschlägen der EU-Kommission.

Das Konzept liegt in deutscher, englischer und französischer Sprache vor.