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24 Oktober 2012
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von Sabine Stüber
Die Ergebnisse der 11. Vertragsstaatenkonferenz (COP 11) der Konvention über die Biologische Vielfalt (CBD) vom 08. - 19. Oktober 2012 in Hyderabad, Indien
in Kurzform:
Der Kompromiss zur Erhöhung der weltweiten Finanzmittel zum Schutz der Biodiversität: Die Finanzmittel für die biologische Vielfalt bis 2015 werden auf der Basis der durchschnittlichen Ausgaben der Jahre 2006-2010 verdoppelt, d. h. auf 7,7 Mrd.€, und bleiben bis 2020 mindestens auf diesem Niveau. Im Gegenzug dazu werden die Entwicklungsländer regelmäßige Berichte über die Einrichtung von Schutzgebieten und den Abbau von umweltschädlichen Subventionen liefern. Es wurde ein Arbeitsplan beschlossen, was bis wann passieren muss, damit das Nagoya- Protokoll ratifiziert werden kann. Dafür gibt es jetzt auch Finanzmittel.
Weiterlesen: Viel Aufwand für ein mageres Ergebnis - Ergebnisse der Vertragsstaatenkonfenz zur Biologischen...
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24 Oktober 2012
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von Eva Bulling-Schröter, MdB
Bevor Ende des Jahres die EU-Studie zum Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen erscheint, liegen seit Ende September der vorläufige Ergebnisbericht der EU-Studie und der Zwischenbericht zur umweltfachlichen Beurteilung der Ausbauvarianten A (ohne Staustufe) und C 2.80 (mit Staustufe) vor. Die umweltpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE Eva Bulling-Schröter meint dazu: „Die sanfte Ausbauvariante A, die schon 2002 im Bundestag beschlossen wurde, ist auch nach Veröffentlichung des vorläufigen Ergebnisberichtes zur EU-Studie Donauausbau Straubing-Vilshofen klare Favoritin vor der Ausbauvariante C 2.80“, so die umweltpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE Eva Bulling-Schröter. „Ein von Planco jährlich prognostiziertes Transportaufkommen von 12,8 Millionen Tonnen bei Variante C 2.80 gegenüber einem Transportaufkommen von 11 Millionen Tonnen bei Variante A rechtfertigen weder einen finanziellen Mehraufwand von 180 Millionen Euro noch einen größeren Umweltschaden. Die Variante C 2.80 scheidet aus. Das hat erfreulicherweise auch der bayrische Umweltminister der CSU Marcel Huber erkannt.“
Weiterlesen: Variante A bleibt Favoritin beim Donauausbau
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19 Oktober 2012
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von Ralph Lenkert
eine Frage an Sie: fahren Sie in 5 Jahren einen PKW und wird dieser eine Klimaanlage haben?
Bei einem „ja“ sollten Sie weiterlesen.
Ab 2017 dürfen Neuwagen das bisherige Kältemittel für Klimaanlagen (R134) nicht mehr verwenden, weil es klimaschädlich ist. Bei neuen PKW-Typen muss R134 bereits seit 2011 ersetzt sein, aber es gibt noch eine Ausnahmegenehmigung.
Ursprünglich wollte die deutsche Autoindustrie das unproblematische Kohlendioxid als neues Kältemittel einsetzen, brach dann aber Mitte 2009 diese Zusage.
Die neue Entscheidung fiel nun zugunsten des Kältemittels HFO-1234yf der Hersteller Honeywell und Dupont. HFO-1234yf ist besser fürs Klima, aber entzündet sich bereits bei etwa 500°C und als Verbrennungsprodukt entsteht giftige Flusssäure. Schon geringe Mengen verursachen schwere, zum Teil nicht heilbare Gesundheitsschäden oder können tödlich sein. Der Verband Deutscher Ingenieure zitiert aus den Untersuchungsergebnissen der Bundesanstalt für Materialforschung die Worte „..In den Messungen stellten die Prüfer Kohlenwasserstoff(HF)-Konzentrationen fest, die in wenigen Minuten die Gesundheit eines Menschen auf immer ruinieren.“.
Weiterlesen: Liebe Autofahrerinnen und Autofahrer,
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19 Oktober 2012
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von Sabine Stüber
Munition und andere Kampfmittel wurden zu unterschiedlichen Zeiten in Nord- und Ostsee versenkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg, bis etwa 1948, waren es über eine Million Tonnen. Aber niemand weiß genau, wie viel alte Munition in Nord- und Ostsee wirklich vor sich hin rostet. Bisher wird die Bundesregierung ihrer Verantwortung, Mensch und Natur vor den Gefahren dieser Munitionsaltlasten zu schützen, nicht gerecht. Jedes Jahr kommt es an Deutschlands Stränden mehr als einmal zu Verletzungen, zum Beispiel durch die Verwechslung von angespülten Phosphorstücken aus korrodierter Munition mit Bernstein (Phosphor oxidiert an der Luft und entzündet sich selbst, nachdem es getrocknet ist). Auch in diesem Jahr gab es wieder mehrere Unfälle durch den Kontakt mit der extrem giftigen Schießwolle aus Altmunition.
Weiterlesen: Munition in Nord- und Ostsee