Klima der Poesie statt Klimabewegung?

FSM-2013-210x193Am Wochenende ging das Weltsozialforum in Tunis zu Ende. Im "Climate Space" widmete sich gleich eine ganze Serie von Veranstaltungen & Diskussionen dem Thema "Klimagerechtigkeit". Zuvorderst aber sollte eine strategische Debatte über die (Wieder)Belebung einer "Climate Justice"-Bewegung geführt werden. Tadzio Müller, Aktivist und Mitarbeiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung, zieht eine kritische Zwischenbilanz des Climate Space. Schon vor Beginn des Weltsozialforums hatte er sich in einem Meinungsbeitrag für die taz skeptisch zu den Perspektiven des Weltsozialforums geäußert. "Was passiert eigentlich, wenn eine Bewegungsinstitution die Bewegung überlebt, aus der sie hervorgegangen ist? Das ist das zentrale Dilemma des Weltsozialforums: Die institutionalisierte Macht hat die bewegliche Macht hinter sich gelassen".

Weitere Berichte vom Weltsozialform in Tunis finden sich auf dem WSF-Blog der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
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