Energiesparlampen

Marktgängige Energiesparlampen enthalten geringe Mengen an Quecksilber. 2008 wurden 180 Millionen solcher Leuchtmittel in den Verkehr gebracht, rund 120 Millionen Gasentladungslampen fielen bundesweit zur Entsorgung an, aber nur bei einem Drittel der Leuchtmittel erfolgte diese Entsorgung fachgerecht. Neun von zehn in Privathaushalten verwandten Energiesparlampen gelangen in den Hausmüll. Aufgrund des EU-Glühlampenverbots ist mit einer Zunahme des Quecksilbereintrags in die Umwelt zu rechnen.
Abgeordnete der Fraktion die LINKE fordern die Bundesregierung in ihrem Antrag "Verbraucherfreundliche Rücknahmepflicht des Einzelhandels für Energiesparlampen durchsetzen" auf ein Gesetz zur erleichterten fachgerechten Entsorgung von Energiesparlampen vorzulegen und eine bundesweite Energieeffizienz-Kampagne zu initiieren, die Verbraucherinnen und Verbrauchern
auf die klimaschutzbezogenen Vorteile, aber auch auf die schadstoffbezogenen Risiken
sowie eine sachgerechte Entsorgung beim Umgang mit Energiesparlampen hinweist.

Plastik im Blut

Der Anteil an Plastiktüten und -verpackungen im Alltag steigt stetig und gigantische Mengen dieser Abfälle finden sich dann in den Weltmeeren wieder. Das Problem besteht in der Langlebigkeit dieses Zivilisationsmülls. Die Zersetzung kann bis zu 450 Jahre dauern. Die Folgen für Meerestiere sind katastrophal und die Anreicherung entlang der Nahrungskette nachweisbar. So kann auch unser Blut inzwischen Kunststoffe in der Liste seiner Inhaltsstoffe aufführen.

Ralph Lenkert, Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit positioniert sich zu Fragen der taz:

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Alternativen zu Siedlungwasserwirtschaft

Die Abwasserentsorgung in Ostdeutschland ist überwiegend auf große zentrale Systeme mit langen Überleitungen ausgerichtet. Diese sind oft überdimensioniert, was vielfach zu enormen Kosten führt. Fortschreitende Entvölkerung ganzer Landstriche durch Abwanderung und demografischen Wandel wird zur Verschärfung dieser Probleme führen. Deshalb sollten Regionen mir geringer Bevölkerungsdichte schon heute genutzt werden, um ökologisch und sozial verträgliche Alternativen zur klassischen Siedlungswasserwirtschaft zu finden.

Mehr zu diesem Thema bietet die Broschüre "Dezentralisierung und kreislauforientierte Abwasserentsorgung - eine Perspektive für die ostdeutsche Wasserwirtschaft"?


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