Wachstum entschleunigt

...zumindest das Wachstum dieser Unterseite. Schaut einfach in Kürze nochmal nach neuen Meldungen.

Ablasshandel gegen Klimawandel?

Ablasshandel_gegen_KlimawandelDas von Elmar Altvater und Achim Brunnengräber herausgegebenen Buch "Ablasshandel gegen Klimawandel? Marktbasierte Instrumente in der globalen Klimapolitik und ihre Alternativen" (VSA-Verlag, 2008) enthält auch zwei Beiträge von Mitarbeitern der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag. Die Beiträge zogen als eine der ersten im deutschsprachigen Raum eine auch für NichtexperteInnen verständliche Bilanz über die erste bzw. (vorläufig) über die zweite Handelsphase des Europäischen Emissionshandelssystems. Beschrieben wird zudem der Missbrauch von projektbasierten Klimaschutzinstrumenten (insbesonder des CDM).

- Bernd Brouns/Uwe Witt: Klimaschutz als Gelddruckmaschine - eine (vorläufige) Bilanz der ersten beiden Phasen des EU-Emissionshandels

- Uwe Witt/Florian Moritz: CDM – saubere Entwicklung und dubiose Geschäfte - warum und wie "faule" Zertifikate ihren Weg in das EU-Emissionshandelssystem finden.

Entschließungsantrag zum EU-Richtlinienvorschlag zur Fortführung des EU-Emissionshandels ab 2013

Gegenwärtig wird auf EU-Ebene die Ausgestaltung des EU-Emissionshandels ab dem Jahr 2013 verhandelt. Die Bundesregierung, v.a. das Bundeswirtschaftsministerium, versucht den Vorschlag der EU-Kommission klimapolitisch zu verwässern und zugunsten der Stromkonzerne auszurichten. Im "Entschließungsantrag zum EU-Richtlinienvorschlag zur Fortführung des EU-Emissionshandels ab 2013" fordert DIE LINKE. im Bundestag die Bundesregierung auf, sich in Brüssel v.a. für eine Versteigerung der Emissionsrechte einzusetzen, damit die Mitnahmegewinne der Stromkonzerne in Mrd.-Höhe abgeschöpft werden.

Mit angezogener Handbremse

Schleppende Verhandlungen um ein Kyoto-Folgeabkommen auf dem UN-Klimagipfel in Bali

Die Mahnungen der in 2007 veröffentlichten UN-Klimaberichte mündeten in zahlreichen wohlfeilen Absichtserklärungen und Betroffenheitsbekundungen. Ob G8-Gipfel, UN-Generalversammlung oder UN-Sicherheitsrat, der "Klimawandel" stand so oft wie nie zuvor auf der Tagesordnung internationaler Zusammenkünfte. Gemeinsam hatten all diese Treffen, dass sie lediglich unverbindliche Resolutionen verabschiedeten. Sie waren damit ein Show- und Warmlaufen für den UN-Klimagipfel in Bali (3.-15. Dezember 2007), auf dem zentrale Weichen für den globalen Klimaschutz gestellt werden sollten.

Weiterlesen im Artikel "Mit angezogener Handbremse" von Bernd Brouns zum UN-Klimagipfel in Bali, erschienen in analyse & kritik (Januar 2008).

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