EU stellt Klimaschutz über Menschenleben

Ralph LenkertDaimler schert als weltweit erster Hersteller aus und wird das gefährliche Kfz-Klimaanlagen-Kältemittel R1234yf aus Sicherheitsgründen in seinen Fahrzeugen nicht verwenden.
 
Die Situation ist jetzt für den Hersteller schwierig, denn  die EU verweigert die dafür nötige befristete Ausnahmegenehmigung und riskiert damit das Leben und die Gesundheit von Autofahrern und bei Unfällen auch von Rettungskräften, hier Pressemitteilung lesen.
 
Das Kältemittel R1234yf wird zwar mit einem GWP-Wert von 4 als sehr klimagünstig eingeschätzt, aber wirklich umweltfreundlich ist der Stoff nicht. Er zerfällt in der Atmosphäre in wenigen Tagen vorwiegend in den Bestandteil Trifluoressigsäure, der Schäden in Boden und Gewässern anrichtet, hier weitere Informationen nachlesen.
 
Über die Auswirkungen der Zerfallsprodukte zeigt sich die Bundesregierung völlig ahnungslos, wie man hier unter Frage 12 (Seite 5) nachlesen kann. Das Giftzeug hätte niemals genehmigt werden dürfen und die deutsche Autoindustrie hätte bei ihrem ursprünglichen Beschluss für Kohlendioxid als Kältemittel bleiben müssen. In Berliner Bussen laufen entsprechende Anlagen seit 2 Jahren problemlos und sind bei Servicemitarbeitern wegen der Unkompliziertheit beliebt.
 
Anmerkung: in wenigen Jahren könnten immer mehr AutofahrerInnen gefährdet werden, sollte welt- und europaweit R1234yf eingesetzt werden. Hier können Sie Hintergrundinformationen nachlesen.
 
 
 

 

 

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