Extinction Rebellion kämpft für die Klimagerechtigkeit

Am zweiten Tag des Klimaprotestcamps von Extinction Rebellion in Berlin starteten die UmweltschutzaktivistInnen mit ihren, in der laufenden Woche, geplanten Aktionen. Schon in den frühen Morgenstunden blockierten etwa 1000 TeilneherInnen die Straßen rund um die Siegessäule in, ehe sie gegen 12 Uhr auch den Potsdamer Platz lahmlegten. Die Strategie der Organisation ist ziviler Ungehorsam – allerdings in behutsamer Form. Es wird friedlich, gewaltfrei und familienfreundlich demonstriert und soweit möglich mit der Polizei kooperiert. Heute am 07. Oktober tragen sie weltweit ihren Unmut auf die Straße und erzeugen mit kreativen Aktionen Aufmerksamkeit für die Dringlichkeit eines konsequenten Klimaschutzes.

Neben den öffentlichkeitswirksamen Aktionen, die vor allem Menschen von der Dramatik der Klimakrise überzeugen sollen, bietet die Organisation im Protestcamp, gleich neben dem Kanzleramt in Berlin,  ein umfangreiches Programm.
Die Auseinandersetzung mit Klimawandel und Klimaschutz reiht sich ein in verschiedene Formen interaktiver Vorträge, dem Gestalten und Einüben von BürgerInnenversammlungen, verschiedenen Workshops und kulturellen sowie musikalischen Beiträgen.
In den nächsten Tagen ist mit weiteren Blockadeaktionen in Berlin und weltweit zu rechnen. Ziel sei es, die Regierung dazu zu bringen, deutlich entschlossenere Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen und für mehr Klimagerechtigkeit zu kämpfen.

Weitere Informationen und Berichte:

Programm Protestcamp
Fridays for future in radikal
Der Tagesspiegel berichtet live aus Berlin

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