Am eigenen Ast sägen – wie die Wälder Brandenburgs geplündert werden

Ein Stapel Feuerholz.Der Holzverbrauch für stoffliche Zwecke und die Verbrennung hat ab ungefähr 2000 in einem Umfang zugenommen, der einer ressourcenschonenden, klimagerechten und ökologischen Waldbewirtschaftung widerspricht. Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Politik von Bund und Ländern wurde diese Entwicklung im stofflichen Bereich maßgeblich durch exportorientierte Sägekonzerne und große Sägewerke mit ihren Holzprodukten, aber auch Zellstoff- sowie Papierkonzerne voran getrieben.

Sie wurde des Weiteren im Energiebereich befördert durch die Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und den Anstieg der Preise für Öl und Gas. Das sorgte sowohl für eine enorme Zunahme des Holzverbrauchs im Bereich der industriellen und gewerblichen Energieerzeugung als auch im privaten, häuslichen Bereich zum Heizen. Am Beispiel einer Regionalstudie für Brandenburg werden diese Entwicklungen aufgezeigt. Zugleich wird eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet, um den gewaltigen Holzverbrauch in Deutschland und damit auch in Brandenburg auf ein verträglicheres Maß zu bringen.

Zum Weiterlesen klicken Sie bitte hier. Dr. Detlef Bimboes ist Diplombiologe und Mitglied der Ökologischen Plattform bei der Partei DIE LINKE.

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