Energiekämpfe in Bewegung

Energiekmpfe_FaustSoziale Bewegungen im Energiesektor haben gegenwärtig Hochkunjunktur, sei es die Anti-Atom-Bewegung oder lokale Proteste gegen die unterirdische CO2-Verpressung oder gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke. Die Strategien sind oft recht unterschiedlich, aber es gibt auch zahlreiche Bezüge aufeinander. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung bringt verschiedene Bewegungsakteure zusammen, um über ein gemeinsames Vorgehen hin zu einer ganz anderen - sozialen, demokratischen und ökologischen - Energieversorgung zu diskutieren.

Das rls-Standpunktepapier Energiekämpfe I: Vielfalt in Bewegung beinhaltet vier Beiträge von ganz unterschiedlichen Bewegungsakteuren im Energiesektor (AG Schacht Konrad, Interventionistische Linke, Klinger Runde, Lausitzcamp). Sie schildern ihre Erfahrungen aus energiepolitischen Auseinandersetzungen und Perspektiven für gemeinsame Energiekämpfe.

Drei der Autor_innen führen diese Debatte am 11. Mai 2011 in der Veranstaltung Energiekämpfe in Bewegung. Schritte zu einer ganz anderen Energiepolitik fort (Berlin, Südblock, 19 Uhr).

Repression beim Klimagipfel in Kopenhagen

Es ist zu einer schlechten Tradition geworden, dass anlässlich internationaler Gipfeltreffen die Repressionsbehörden der beteiligten Staaten intensive Kooperationen zur Einschränkung von Grundrechten eingehen. Auch beim Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009 haben deutsche Stellen Repressionsbeihilfe geleistet. DIE LINKE. im Bundestag hat in einer Kleinen Anfrage bei der Bundesregierung nachgehakt. Schon vor und während des Kopenhagener Klimagipfels hatten Eva Bulling-Schröter und Ulla Jelpke die Repressionsstrategie krtisiert.

Kopenhagen bewegt: Konturen einer neuen Bewegung für Klimagerechtigkeit

Der Klimagipfel in Kopenhagen ist gescheitert. Und doch war er vielleicht der Anfang von etwas Neuem. Hunderttausend Menschen bei der Großdemo im nasskalten Kopenhagen und mehrere tausend bei den Protestaktionen während der Gipfelwochen. Erstmals wurden die Konturen einer neuen Bewegung für Klimagerechtigkeit erahnbar.

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