Faktor 37?

Cover1-11Der nachfolgende Artikel von Uwe Witt (unten "Weitelesen" klicken) beschäftigt sich mit der Frage, ob "nachhaltiges Wachstum" oder "dauerhaft umweltverträgliches Wachstum" möglich ist, oder nichts anderes darstellt, als eine Illusion. Der Beitrag erschien zuerst in der Zeitschrift "LUXEMBURG" Heft 1/2011 („Gerechte Übergänge").

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Es sind nicht "unsere" Rohstoffe!

Ulla_LoetzerDie Diskussion um die Rohstoffpolitik wird geführt, als ginge es um den freien Zugriff "unserer" Wirtschaft auf "unsere" Rohstoffe, die scheinbar nur aufgrund eines Missverständnisses der Natur im Boden anderer Länder liegen. Statt einer verschärften Konkurrrenz um den Zugang zu begrenzten Rohstoffen, brauchen wir auf internationaler Ebene partnerschaftliche Regeln und die Einführung sozialer und ökologischer Mindeststandards in Handelsverträgen.

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Bundestag diskutiert Grenzen des Wachstums

"Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität". So lautet der Titel einer Enquete-Kommission des Bundestages, die sich heute konstituiert hat. Für Ulla Lötzer, Obfrau der Fraktion DIE LINKE. in der Enquete-Kommission, ist dies ein längst überfälliger Schritt. "40 Jahre nach dem Bericht des Club of Rome ist endlich die Erkenntnis angekommen, dass Wachstum in einer profitorientierten Marktwirtschaft Reichtum für Wenige und Armut für Viele produziert - und die ökologische Krise noch verschärft." (PM vom 17.01.2011)

Neben Ulla Lötzer ist die Bundestagsabgeordnete Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion und vormals Geschäftsführerin von Attac, Mitglied der Enquete-Kommission. Als Sachverständige hat DIE LINKE. im Bundestag Prof. Ulrich Brand (Universität Wien), Mitglied des wisseschaftlichen Beirats von Attac, sowie Dr. Norbert Reuter, Volkswirt im Bereich Wirtschaftspolitik von ver.di und Autor des Buches "Wachstumseuphorie und Verteilungsrealität", gewinnen können. Deren Erwartungen an die Enquete-Kommission können im Interview "Spaltung der Gesellschaft trotz Wachstum vertieft" nachgelesen werden.

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Grenzen des Wachstums

WachstumWohlstand, Wachstum und Einhaltung ökologischer Grenzen. Passt das zusammen? Geht das im Gleichschritt? Oder brauchen wir neue Wohlstandsmodelle, die sich vom Wachstum verabschieden? Mit diesen Themen befasst sich ab Januar 2011 eine Enquete-Kommission des Bundestages. Nachhaltig-links wartet darauf nicht und fängt jetzt schon an. Elmar Altvater, ehemals Politikprofessor und heute Autor, fordert eine Kulturrevolution für die Arbeitsgesellschaft. Gewerkschaftssekretär Ralf Krämer meint, dass im Mittelpunkt nicht die Wachstumskritik, sondern ein sozial-ökologischer Umbau stehen sollte. Beide, Altvater und Krämer, gehörten zur Redaktionsgruppe, die den Programmentwurf der LINKEN formulierte. Herzlich willkommen sind nun Ihre / Eure Kommentare.

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