Auf diesen Seiten dokumentieren wir in Berichten, Interviews, Reden und anderem die Arbeit der Linksfraktion zur Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität", die am 1.12. 2010 eingesetzt wurde und deren Schluss-Bericht am 6. Juni 2013 im Plenum diskutiert wurde.

Zahlensalat ohne Sinn und Verstand

Die Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ hat eines ihrer wichtigsten Ziele verfehlt. Eine Mehrheit aus Union, SPD und FDP war nicht bereit, Indikatoren zu identifizieren, mit denen Wohlstand und Lebensqualität angemessen quantifiziert werden können. Zu bedauern ist, dass nicht nur ein mangelhafter, sondern auch ein viel zu umfangreicher Indikatorensatz vorgeschlagen wird. Ein Tableau aus insgesamt 20 Indikatoren ist einer breiten Öffentlichkeit nicht vermittelbar. Abwegig ist darüber hinaus die Aufgliederung des Indikatorensatzes in zehn Leitindikatoren, neun Warnlampen und eine Hinweislampe – ein abstruses Zahlenspiel mit Disko-Beleuchtung. 

Feministische Perspektiven auf Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität

Im Kontext der Enquetekommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität haben Adelheid Biesecker, Christa Wichterich und Uta v. Winterfeld ein Hintergrundpapier verfasst mit dem Titel "Feministische Perspektiven zum Themenbereich Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" (PDF, 44 Seiten, 403KB).
Hier zitieren wir die Einleitung und geben die Inhaltsübersicht wider.

Weniger Ressourcen verbrauchen bei gleichem Wohlstand?

Nach 15 Monaten hat die Projektgruppe "Wachstum, Ressourcenverbrauch und technologischer Fortschritt – Möglichkeiten und Grenzen der Entkopplung" jetzt ihre ersten Ergebnisse vorgestellt. Am 10. Mai fand hierzu eine Plenardebatte statt. Ulla Lötzer, Obfrau für DIE LINKE in der Enquete, und Professor Ulrich Brand, Sachverständiger aus Wien, geben im Interview Antworten auf diese wichtige Zukunftsfrage.

Wie  lief die Zusammenarbeit in der Enquete?
Ulla Lötzer: Die Zusammenarbeit über Fraktionen und Fachdisziplinen hinweg war von einem echten Erkenntnisinteresse geprägt. Für uns als Linke ging es dabei um drei Dinge:
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