Konferenz zum sozial-ökologischen Umbau

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DIE LINKE. im Bundestag und die Rosa-Luxemburg-Stiftung starten mit einer gemeinsamen Konferenz zum sozial-ökologischen Umbau in das Jahr 2017. Im UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen wollen wir gemeinsam mit vielen Referentinnen und Referenten aus Umweltverbänden und Klimabewegung, Wissenschaft und Gewerkschaften diskutieren, wie wir die erforderliche gesellschaftliche Transformation vorantreiben können. Wir wollen dabei ganz konkret die harten Brocken dieses sozial-ökologischen Umbaus diskutieren, etwa die gerechte Gestaltung des Kohleausstiegs, das Wachstumsdilemma und herrschende Konsumweisen.

Kommt vorbei und diskutiert mit!

Dabei sein werden u.a.
Christoph Bautz, Campact, Prof. Ulrich Brand, Uni Wien, Pia Eberhard, Corporate Europe Observatory, Dagmar Enkelmann, Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Katja Kipping, MdB, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Ralf Krämer, ver.di, Bernd Riexinger, Vorsitzender Partei DIE LINKE, Felix Wittmann, Konzeptwerk Neue Ökonomie, Christian Zöllner, THE CONSTITUTE
sowie die Bundestagsabgeordneten Eva Bulling-Schröter, Sabine Leidig, Caren Lay, Gesine Lötzsch, Petra Sitte, Kirsten Tackmann und Hubertus Zdebel.

Wir freuen uns über frühzeitige Anmeldungen,
aber auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen zur Konferenz: www.sozial-oeko-logisch.de
 
twitter.com/Umbau_Konferenz • #sozialoekologisch

Mietenwahnsinn ist nicht alternativlos: Broschüre mit Vorschlägen für eine neue, soziale Wohnungspolitik

wohnbroschuereDie Broschüre „Gemeinnützigkeit versus Profitlogik – Vorschläge für eine neue, soziale Wohnungspolitik“ aus der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag bietet eine Zusammenfassung der bisherigen, mehrjährig und breit geführten gesellschaftlichen Diskussion um die „Neuerfindung“ der Wohnungsgemeinnützigkeit in Deutschland an. Neben der kurzen Darstellung der Geschichte der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft werden die Schein- und die tatsächlichen Gründe für die Abschaffung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes im Jahr 1990 sowie deren unmittelbare und Langfristfolgen analysiert. Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass die Abschaffung der Wohnungsgemeinnützigkeit die größte wohnungspolitische Fehlleistung in der Geschichte der Bundesrepublik war, deren Folgen sich heute in wachsender Wohnungsnot, steigenden Mieten, Sanierungsstau, Verdrängung von Mieterinnen und Mietern aus ihren Wohnquartieren und zunehmender Macht von Finanzinvestoren auf dem Wohnungsmarkt manifestiert haben.

Die viel beschworenen Marktkräfte können und wollen diese Problembündelung nicht auflösen – im Gegenteil. Der Staat will dennoch am Rückzug aus seiner sozialen Verantwortung festhalten und setzt weiter auf Marktanreizprogramme, deren Umfang und Wirkung nicht über eine Alibifunktion hinausgehen und daher eher zu einer Verschärfung der Wohnungsprobleme als zu deren Lösung beitragen.

Bevölkerung fordert Wandel: Mehr Umweltschutz, weniger Autos

UBA-2014Ende März wurden die Ergebnisse einer umfangreichen Bevölkerungsbefragung vom Umweltbundesamt (UBA) vorgestellt und das Ergebnis stimmt optimistisch: Nach dem Bericht „Umweltbewusstsein in Deutschland“ halten 63 Prozent den Umweltschutz für notwendig zur Bewältigung von Zukunftsaufgaben. 2012 stimmten nur 40 Prozent mit dieser Aussage überein (Pressemitteilung und Download).

„Ökologisch, lustvoll und demokratisch – Zur Zukunft des Sozialismus im 21. Jahrhundert“

logo lwdz... so lautet der vielversprechende Titel des Abschlusspodiums bei unserer Linken Woche der Zukunft. Und auch wenn sich wohl die meisten Leute hier zu Lande keinen lustvollen Sozialismus vorstellen können, sind doch die Zweifel am Kapitalismus sehr groß. Und weit verbreitet ist auch das Umweltbewusstsein in Deutschland: nach der aktuelle UBA-Studie halten 63 Prozent den Umweltschutz für notwendig zur Bewältigung von Zukunftsaufgaben (2012 waren es nur 40 Prozent).

Die Bundestagsfraktion Die LINKE wird mit einer ganzen Reihe Veranstaltungen zur Beratung über Zukunftsfragen beitragen. Neben Arbeit und Demokratie ist die ökologische Perspektive dabei ein Schwerpunkt.