GENUG für ALLE – sozial.öko.logisch

Große Resonanz, spannende Inputs und anregegende Diskussionen auf der Umbau-Konferenz

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Die Konferenz zum sozial-ökologischen Umbau am 27. und 28. Januar von Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Linksfraktion im Bundestag war ein großer Erfolg. Im UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen/NRW haben wir gemeinsam mit rund 400 Teilnehmenden und vielen Referentinnen und Referenten aus Umweltverbänden und Klimabewegung, Wissenschaft und Gewerkschaften diskutiert, wie wir die erforderliche gesellschaftliche Transformation vorantreiben können. Wir sind dabei ganz konkret auf die harten Brocken dieses sozial-ökologischen Umbaus eingegangen, etwa die gerechte Gestaltung des Kohleausstiegs, das Wachstumsdilemma und herrschende Konsumweisen.

Einen ersten Eindruck der Konferenz vermittelt das folgende Video sowie der ausführlichere Bericht darunter. Fotos hier. Siehe auch twitter.com/Umbau_Konferenz, #sozialoekologisch.

Prof. Schellnhuber und Katja Kipping: Eindringlicher Vortrag, spannende Diskussion

GfA Schellnhuber KippingEs war ein Highlight der Konferenz: Die Vorträge von Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des renomierten Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Katja Kipping, Vorsitzender der Partei DIE LINKE und ihr sich anschließendes Streitgespräch. Dieser Auftakt am Samstag, 28.1. stand unter der Überschrift "(Natur-)Wissenschaft verlangt revolte - Warum welche Entwicklungen JETZT nach einem radikalen Umbau verlangen".
Jetzt hier als Videos, mit einer leider etwas unzureichenden Tonqualität...

Sunny skies ahead? Fragen an die Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

SDG 10: Weniger UngleichheitenDie Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2016 formuliert keine politische Idee einer besseren Zukunft für alle. Sie ist kein Versuch, die Ursachen der vielfältigen Krisen zu benennen und anzugehen, die Politik und Denken zunehmend im Griff halten. Aus ihr spricht vielmehr eine politische Selbstversicherung derer, die beschlossen haben, unter dem Motto „no business as usual“ genau so weiterzumachen wie bisher, in dem Bewusstsein, dass die wirklichen Anpassungsleistungen von anderen und an anderer Stelle wesentlich früher erzwungen werden.

Mietenwahnsinn ist nicht alternativlos: Broschüre mit Vorschlägen für eine neue, soziale Wohnungspolitik

wohnbroschuereDie Broschüre „Gemeinnützigkeit versus Profitlogik – Vorschläge für eine neue, soziale Wohnungspolitik“ aus der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag bietet eine Zusammenfassung der bisherigen, mehrjährig und breit geführten gesellschaftlichen Diskussion um die „Neuerfindung“ der Wohnungsgemeinnützigkeit in Deutschland an. Neben der kurzen Darstellung der Geschichte der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft werden die Schein- und die tatsächlichen Gründe für die Abschaffung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes im Jahr 1990 sowie deren unmittelbare und Langfristfolgen analysiert. Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass die Abschaffung der Wohnungsgemeinnützigkeit die größte wohnungspolitische Fehlleistung in der Geschichte der Bundesrepublik war, deren Folgen sich heute in wachsender Wohnungsnot, steigenden Mieten, Sanierungsstau, Verdrängung von Mieterinnen und Mietern aus ihren Wohnquartieren und zunehmender Macht von Finanzinvestoren auf dem Wohnungsmarkt manifestiert haben.

Die viel beschworenen Marktkräfte können und wollen diese Problembündelung nicht auflösen – im Gegenteil. Der Staat will dennoch am Rückzug aus seiner sozialen Verantwortung festhalten und setzt weiter auf Marktanreizprogramme, deren Umfang und Wirkung nicht über eine Alibifunktion hinausgehen und daher eher zu einer Verschärfung der Wohnungsprobleme als zu deren Lösung beitragen.