Beweidung des Tempelhofer Feldes - Schäfermeister Kucznik macht auf Not der Schäfereien aufmerksam

Am Freitag, 19. Oktober 2018 besuchten Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin und Dr. Gesine Lötzsch, haushaltspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE den Schäfermeister Knut Kucznik, der seit knapp einer Woche das Tempelhofer Feld beweidet - um auf die sich seit Jahren zuspitzende Situation der Schäferinnen und Schäfer aufmerksam zu machen. Denn trotz der wichtigen gesellschaftlichen Arbeit für den Natur-, Klima- und Hochwasserschutz sowie für die biologische Vielfalt ist die wirtschaftliche Lage der Schäfereien so prekär, dass sie vor dem Aus stehen - Folgen einer verfehlten EU-Agrarpolitik und ihrer Umsetzung in Deutschland.

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Kein Ackerland für Spekulant!

Kein Ackerland für Spekulant!

Diese Losung war auf einem der vielen selbstgemalten Plakate zu lesen, mit denen am vergangenen Montag eine kleine Schaar vom nordhessischen Bahnhof Eichenberg zur Gemeinderatssitzung ins zwei Kilometer entfernte Hebenshausen zogen. Die etwa 150 Menschen demonstrierten gegen ein neues Logistikzentrum, das dort auf über 80 Hektar bestem Ackerboden errichtet werden soll. Der Großinvestor „Dietz AG“ ist mit der Vermarktung beauftragt. Der Deal findet mit Unterstützung der Landesentwicklungsgesellschaft statt. Die Bügerinitiative gegen diese Pläne hat viele gute Argumente, welche die nur 1800 Einwohner-kleine Gemeinde betreffen, die ein gewaltiges finanzielles Risiko eingeht. Hier geht es um die Lebensqualität der Menschen, die einem Renditeobjekt mit 16 Meter hohen Hallen geopfert würde.

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Gemeinsam für sozial-ökologische Landwirtschaft!

Engagierte und Interessierte diskutieren mit Abgeordneten und Mitgliedern der LINKEN.

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In Witzenhausen, dem Standort für „ökologische Agrarwissenschaften“ der Uni Kassel wurde am vergangenen Freitag (22.06.2018) unter dem Motto „Wochenmarkt statt Weltmarkt“ über die Zukunft der sozial-ökologischen Landwirtschaft in Nordhessen beratschlagt. Die Hessische Linksfraktion sowie Sabine Leidig, MdB hatten dazu eingeladen. Das Treffen diente dem gegenseitigen Austausch und der Vernetzung, die Linksfraktion konnte frische Impulse für ihre künftige parlamentarische Arbeit mitnehmen.
Verabredet wurde ein nächstes Treffen zum gemeinsamen Protest gegen die geplante Versiegelung besten Ackerlandes in Neu-Eichenberg/Hebenshausen für ein nutzloses Logistikzentrum, das die Region nur weiter mit LKW-Verkehr belastet. Treffpunkt zum Protestspaziergang: 9. Juli 2018, 17:30 Uhr Bahnhof Eichenberg (Flyer).
Zahlreiche spannende Vorträge bereicherten die Diskussion:

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EU-Agrarpolitik braucht Perspektivwechsel

von Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE. 

Am 1. Juni 2018 hat die EU-Kommission ihren Vorschlag zur Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2020 veröffentlicht. Das war der Startschuss für die kommenden Trilog - Verhandlungen mit dem EU-Parlament und den Mitgliedstaaten.

Leider wird der Vorschlag aus Sicht der LINKEN den Herausforderungen nicht gerecht. Er lindert im besten Fall Symptome ohne die lebensbedrohliche Erkrankung zu behandelt.

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