Klimaleugner bei BILD und RWE

Sonne, Mond und SterneBILD macht mit wieder einmal mit Klimawandelleugnern auf. In einem Beitrag vom 6. Februar jubelt das Blatt unter der Überschrift "Die CO2-Lüge" das eben erschienene Buch "Die kalte Sonne" hoch, das wesentlich aus der Feder von Hamburgs Ex-Umweltsenator und heutigen RWE-Manager Fritz Vahrenholt stammt. Der versucht gemeinsam mit Sebastian Lüning - einem Geologen, der ebenfalls für RWE tätig ist - nachzuweisen, es sei nicht in erster Linie Mensch für den Klimawandel verantwortlich. Die Klima-Katastrophe sei "die Erfindung von Politikern und UN-Wetterforschern!" folgert BILD prompt. In Wahrheit sei die Sonne "mindestens genauso verantwortlich für die Temperaturschwankungen der Erde wie CO2!" fasst das die Boulevardzeitung das Buch zusammen.

Was hier neu und exklusiv erscheint, sind allerdings alte Hüte, mehrfach widerlegt. Der Lügendetektor von klimaretter.info ist dementsprechend fix angesprungen. Lesen Sie den Beitrag von Toralf Staudt, einschließlich der Links zu tatsächlichen Klimawissenschaftlern. Zudem hat sich Stefan Rahmstorf von PIK mit den kruden Thesen von Vahrenholt & Co auseinandergesetzt – nicht das erste Mal.

Scheitern im Anmarsch?

Durban-Tagebuch Eva Bulling-Schröter
Freitag, den 9. Dezember 2011

So, heute ist der letzte Tag der Klimakonferenz und ich stehe mit gemischten Gefühlen auf. Es geht im Grunde darum, wie sich die Weltgemeinschaft für die Zukunft positioniert. Ob sie es schafft, zumindest verbindliche Schritte zu einem umfassenden Abkommen bis spätestens 2015 zu setzen,und damit ein ernsthaftes Zeichen für ein Umsteuern, oder ob die Kapitalinteressen beim Schachern um das Klima wieder einmal siegen werden.

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Klimaschutzgesetz ohne Hintertüren

Auf der renommierten Klimawebseite "Wir-Klimaretter.de" erklärte Eva Bulling-Schröter warum man ein deutsches Klimaschutzgesetz braucht und was aus ihrer Sicht die Unterschiede zwischen den Forderungen der LINKEN, der Grünen und der SPD sind. Mehr

Das Thema wurde am 7. Oktober 2010 auch im Bundestag behandelt. Hier Evas Rede:


Ramschware: CO2-Preis fällt unter 10 Euro

Der Preis für CO2-Zertifikate im Europäischen Emissionshandelssystem fällt ins bodenlose. Seit Monaten sinkt er, am 1. November die Grenze von 10 Euro je Tonne unterschritten. Wurde früher mit über 30 Euro je EUA (European Allowances) gerechnet, stellte sich spätestens seit dem Frühjahr 2010 heraus, das die Gesamtmenge der Zertifikate in der Periode 2008 bis 2012 erneut zu großzügig bemessen wurde. Jedenfalls dafür, Investitionsanreize in Energiespartechnologien anzuregen. Denn die Emissionsrechte werden zusehends zur Ramschware. Der Hauptgrund ist der krisenbedingte Wirtschaftseinbruch ab 2009.

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