Holz aus Raubbau

Die Abholzung von Regenwald bedeutet die unwiderrufliche Zerstörung von Lebensräumen. Dem Raubbau an der Natur gilt es Einhalt zu gebieten. Deshalb sind wirksame Regelungen gegen den Handel mit Tropenholz aus Raubbau der erste Schritt. Das Europäische Parlament hat im Juli 2010 durch die "EU-Verordnung über die Verpflichtung von Marktteilnehmern, die Holz und Holzerzeugnisse in Verkehr bringen" den Weg für ein Holzhandelsgesetz geöffnet. "Das ist wichtig für die nachhaltig wirtschaftende Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland und Europa. Sie brauchen politische Unterstützung für den wirkungsvollen Kampf gegen Raubbau-Holz. Dieses Holz gefährdet wichtige Naturschutzprojekte im Süden, fördert illegale Strukturen und drückt den legalen Holzpreis", so Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.

 

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Kein Müll mehr ins Müll-Meer!

Im Bundestag standen zum Thema Meeresschutz in den letzten Monaten zu unterschiedlichen Anlässen mehrere Anträge auf der Tagesordnung, die sich in ihren Inhalten sehr ähnlich sind. Warum wohl?

Der Zustand unserer Meere ist nicht erst seit heute besorgniserregend. Die Meere werden als Lebensraum durch Unmengen Müll am Meeresboden und in den Küstenregionen, durch Überfischung, Ölverschmutzung und andere Schadstoffeinträge. Hinzu kommen auch immer noch Abfälle jeglicher Art aus der Schifffahrt systematisch zerstört.

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Bundeswaldgesetz ändern - Naturnahe Waldbewirtschaftung fördern

WALDEine Novellierung des Bundeswaldgesetzes ist mer als überfällig. Seit Jahren wird auf akuten Änderungsbedarf hingewiesen. Besonders wichtig ist eine klare Aussage, was unter dem Begriff „ordnungsgemäße Forstwirtschaft“ zu verstehen ist. Die Novelle des Bundeswaldgesetzes muss die Leitplanken für eine naturnahe Waldbewirtschaftung setzen.

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Keine Privatisierung von Äckern, Seen und Wäldern

Ehemals volkseigene Äcker, Wiesen, Wälder und Seen sind nach der Wende durch das Treuhandgesetz der Treuhandanstalt und damit dem Bund übertagen worden. Seitdem ist die bundeseigene Bodenverwertungs- und verwaltungs GmbH (BVVG) für die Privatisierung dieser Flächen verantwortlich und hat bereits 10.000 Hektar Gewässer im Wert von 15 Millionen Euro veräußert. Der Verkauf erfolgt nach der Höchstgebotsregelung und treibt die Bodenpreise dadurch in unakzeptable Höhen. Da Kommunen aus finanziellen Gründen i. d. R. nicht zu den Bietern gehören, gehen diese Flächen in private Käufer.

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