Feinstaubemissionen

Viele Ursachen und Auslöser von Krankheiten sieht man nicht. Feinstaub gehört dazu. Erst seit gut 15 Jahren mehren sich die Erkenntnisse über die gesundheitlichen Gefahren von feinen Staubpartikeln, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind.

Belastungen durch Feinstaub können Erkrankungen der Atemwege wie Asthma, Herz-Kreislauferkrankungen oder sogar Lungenkrebs auslösen. Daran sterben jedes Jahr viele tausend Menschen. Die Angaben zu den vorzeitig in Deutschland sterbenden Menschen schwanken zwischen einigen Tausend bis zu 70.000 im Jahr. Es gibt keine Feinstaubmenge in der Luft, unterhalb derer eine Gesundheitsbelastung auszuschließen ist. Je kleiner die Partikel sind, umso tiefer können sie in den Körper eindringen und dort schädigend wirken. Der Europäische Gerichtshof hat in einem Urteil die Rechte der Bürger im Kampf gegen den gesundheitsgefährdenden Feinstaub und andere gesundheitsgefährdende Luftschadstoffe wie Stickoxide gestärkt. Betroffene können vor Gericht die zuständigen Behörden zur Erstellung eines Aktionsplans mit kurzfristig wirksamen Maßnahmen zwingen.

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Holz aus Raubbau

Die Abholzung von Regenwald bedeutet die unwiderrufliche Zerstörung von Lebensräumen. Dem Raubbau an der Natur gilt es Einhalt zu gebieten. Deshalb sind wirksame Regelungen gegen den Handel mit Tropenholz aus Raubbau der erste Schritt. Das Europäische Parlament hat im Juli 2010 durch die "EU-Verordnung über die Verpflichtung von Marktteilnehmern, die Holz und Holzerzeugnisse in Verkehr bringen" den Weg für ein Holzhandelsgesetz geöffnet. "Das ist wichtig für die nachhaltig wirtschaftende Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland und Europa. Sie brauchen politische Unterstützung für den wirkungsvollen Kampf gegen Raubbau-Holz. Dieses Holz gefährdet wichtige Naturschutzprojekte im Süden, fördert illegale Strukturen und drückt den legalen Holzpreis", so Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.

 

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Kein Müll mehr ins Müll-Meer!

Im Bundestag standen zum Thema Meeresschutz in den letzten Monaten zu unterschiedlichen Anlässen mehrere Anträge auf der Tagesordnung, die sich in ihren Inhalten sehr ähnlich sind. Warum wohl?

Der Zustand unserer Meere ist nicht erst seit heute besorgniserregend. Die Meere werden als Lebensraum durch Unmengen Müll am Meeresboden und in den Küstenregionen, durch Überfischung, Ölverschmutzung und andere Schadstoffeinträge. Hinzu kommen auch immer noch Abfälle jeglicher Art aus der Schifffahrt systematisch zerstört.

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Bundeswaldgesetz ändern - Naturnahe Waldbewirtschaftung fördern

WALDEine Novellierung des Bundeswaldgesetzes ist mer als überfällig. Seit Jahren wird auf akuten Änderungsbedarf hingewiesen. Besonders wichtig ist eine klare Aussage, was unter dem Begriff „ordnungsgemäße Forstwirtschaft“ zu verstehen ist. Die Novelle des Bundeswaldgesetzes muss die Leitplanken für eine naturnahe Waldbewirtschaftung setzen.

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