Was is(s)t gesund?

Am 15. Januar 2012 öffnen sich zum 75. Mal seit 1926 die Tore des Berliner Messegeländes am Kaiserdamm für die Grüne Woche, die heute aus gutem Grund Internationale Grüne Woche heißt. Partnerland ist in diesem Jahr übrigens Rumänien. Wer allerdings bei der Grünen Woche nur an Essen und Trinken denkt, tut dieser Messe Unrecht. Denn sie ist längst auch ein agrar- und verbraucherpolitisches Großereignis und ein Pflichttermin zum Jahresauftakt für Agrar- und Verbraucherpolitikerinnen und -politiker - ob in Parlamenten oder Regierungen. Erst Recht in diesem Jahr, in dem die Diskussionen zur Agrarförderung nach 2014 in die Zielgerade einbiegen. Dabei geht es immerhin um die Verteilung eines immer noch großen Teils des EU-Haushaltes für einen lebenswichtigen Sektor, in dem die EU-weite Harmonisierung wie in keinem anderen politischen Verantwortungsbereich fortgeschritten ist.

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Gift auf dem Gabentisch

© Lukas Roschka / PIXELIO www.pixelio.deStrahlende Kinderaugen unterm Weihnachtsbaum. Kerzen, Bratenduft und Geschenke. So wünschen wir uns das Ende der kommenden Woche. Doch aus den strahlenden Kinderaugen können bald Tränen fließen. Nämlich dann, wenn das gerade geschenkte Spielzeug wieder weggenommen werden muss. Weil es giftig oder krebserregend ist. Hohe Schadstoffbelastungen im Kinderspielzeug sind leider immer wieder ein Thema im Bundestag, nicht nur kurz vorm frohen Fest.

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Mindesthaltbarkeitsdatum: Abgelaufen – und dann?

© Andrea Kusajda / PIXELIO www.pixelio.de„Mindestens haltbar bis 31.12.2011.“ Viele denken dieser Joghurt könnte bis Silvester verzehrt werden, müsse aber nach Neujahr in den Müll. Das im Jahr 1984 in der Bundesrepublik eingeführte Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) sollte Klarheit schaffen, verwirrt aber in der Realität. Denn das MHD wird fälschlicherweise oft als maximales Verzehrdatum angesehen. Ein Irrtum mit verheerenden Folgen. 

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EHEC – schlimmer als Fukushima!

Wir gehen mit der Zeit. Bestimmte noch vor sechs Wochen die Katastrophe in den japanischen Atomreaktoren die Medienlandschaft, scheint dort jetzt alles wieder in Ordnung zu sein. Nein, nicht ein, nicht zwei, sondern drei Reaktoren sind explodiert und das pünktlich zum 25. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl. Welch ein Wahnsinn. In 25 Jahren, zum 50. Jahrestag der ersten Atomkatastrophe, werden etwa eine Million Menschen an den Folgen der Strahlung verstorben sein. Egal, jetzt haben wir EHEC. Das Kürzel steht für Enterohämorrhagische Escherichia coli und ist ein gramnegatives Stäbchenbakterium. Es wurde bereits 1977 erstmals beschrieben und verursacht beim Menschen blutige Darmdurchfälle. Seit 2003 ist in Deutschland ein deutlicher Anstieg von Erkrankungen zu verzeichnen. Besonders in Süddeutschland waren meist Kinder unter fünf Jahren von der Krankheit betroffen. Im Jahr 2009 erkrankten in Deutschland 836 Menschen an EHEC.

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