Tag des Waldes – Bundesregierung auf dem Holzweg

Am Montag war der „Tag des Waldes“. Jahrestage sollen Vergessenes wieder in Erinnerung rufen. Wir haben kurz inne gehalten, die aktuelle Situation analysiert und weitere Schritte zur Verbesserung geplant. Wir schon – die Bundesregierung anscheinend nicht.

Für den „Tag des Waldes“ war schon vor langer Zeit die Präsentation der „Waldstrategie 2020“ angekündigt. Sie sollte der deutsche Beitrag zum „Internationalen Jahr der Wälder“ sein, das die UN für das Jahr 2011 ausgerufen haben. Doch was ist passiert? Nichts.

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Waldpolitik ist mehr als das Denken in Festmetern

Wald_OktoberDie Wälder sind von elementarer Bedeutung. Sie sind für die Menschen gleichermaßen unersetzliches Natur- und Kulturgut. Und schon immer waren und sind sie für uns ein nicht wegzudenkendes Wirtschaftsgut. Die Wälder sind aber auch – und das zuvorderst – von elementarer Bedeutung für die globalen Wasser- und Stoffkreisläufe, das Klima und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Die ganze Welt weiß um die Bedeutung der Wälder, trotzdem verschwinden sie massenhaft. Deshalb ist es so wichtig, das Bewusstsein der Menschen für ihre nachhaltige Bewirtschaftung zu stärken. Wir sprechen von 31 Prozent der weltweiten Landfläche.

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Roter Wald beliebter Treffpunkt auf Grüner Woche

Abgeordnete am LINKEN Waldstand, Foto: Frank SchwarzBereits das vierte Mal präsentierte sich DIE LINKE 2011 mit einem eigenen Stand den über 400.000 Besucherinnen und Besuchern auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Ihr diesjähriger Besucherrekord brachte auch uns erneut viele interessierte Gespräche, Diskussionen und überraschende Erlebnisse! Längst ist der Stand zwischen Bio- und Verbraucherschutzhalle zum festen Anlaufpunkt geworden. Vielleicht hören wir auch deshalb immer seltener die Frage, was denn DIE LINKE auf der Internationalen Grünen Woche will.

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Der Wald als eierlegende Wollmilchsau

Der Wald hat mich schon immer fasziniert. In einer Biologen-Familie aufgewachsen, wurde mein Interesse an der Natur früh gefördert. Der Wald hat seine eigene Faszination. In Märchen meist unheimlich dargestellt, war er für mich eher ein Ort, in dem Vogelstimmen gelernt, Wild beobachtet oder Pilze gesammelt wurden. Mein Vater war Jäger. Den Beutetrieb hat er mir zwar nicht vererbt, aber an die Waldbesuche habe ich sehr schöne Erinnerungen.

Wenn ich heute in den Wald gehe, mischen sich die schönen Kindheitserinnerungen mit der Sorge um den Wald. Er hat sich verändert und ist eben nicht nur das Zuhause für die Tiere und Pflanzen. Hier wachsen auch die Bäume, die später als Schrank in der guten Stube stehen oder uns im Ofen und Kamin wärmen. Heute muss der Wald mehr denn je eine forstliche eierlegende Wollmilchsau sein. Er soll schön aussehen, Waldtiere und uns schützen und gleichzeitig viel Holz liefern.

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