Konferenz-Dokumentation: »Auf der Flucht vor humanitären Krisen: zur sozialen Dimension des Klimawandels«

Seite 1 DokuEs war wie ein Vorbote des Klimawandels: Bei brütenderHitze diskutierten am 3. und 4. Juli 2015 über 80 Expert*innen und Klimaaktivist*innen aus demglobalen Süden und dem globalen Norden gemeinsammit sieben Bundestagsabgeordneten der Linksfraktionauf der von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag ausgerichteten Konferenz: »Auf der Flucht vor humanitären Krisen: zursozialen Dimension des Klimawandels«. Die Dokumentation der Tagung finden Sie hier.

Ungerechtigkeit im Treibhaus

Klimawandel von Links erklärt

csm Materialien11 UngerechtigkeitImTreibhaus f20c3aa144Im Dezember 2015 wird in Paris über ein neues Klimaabkommen verhandelt. Die Chancen auf ein Abkommen, das tatsächlich Einfluss auf die Erderwärmung hat, sind gering. Und dennoch ist die Klimakonferenz ein wichtiger Termin. Dort werden - für einige Tage - die verschiedenen Perspektiven auf den Klimawandel und den Umgang mit ihm ebenso sichtbar wie die widersprüchlichen Interessen in der internationalen Klimapolitik, der Widerstand gegen sie und die Alternativen zu ihr.

Die Broschüre "Ungerechtigkeit im Treibhaus. Klimawandel von Links erklärt" soll helfen, das, was im Vorfeld und während der Konferenz geschieht, zu verstehen. Der erste Teil gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft: Was wissen wir heute über den Klimawandel? Was ist sicher, was nicht? Der zweite Teil stellt die bisherige Klimapolitik dar: Was ist geschehen? Was war erfolgreich? Worüber wird in Paris verhandelt? Die Broschüre schließt mit einem Blick auf die Bewegungen, die sich um das Thema formiert haben, auf die Alternativen, die sie aufzeigen, und die Fragen, die sie stellen.

Weltuntergang in Zeitlupe

Der Klimawandel trifft die Ärmsten. Was kann man dagegen unternehmen?

 

Die Erderwärmung wird bis Ende des 21. Jahrhunderts weltweit irreversible Klimaschäden nach sich ziehen und Millionen Menschen zur Flucht zwingen. Wer ist verantwortlich, und wie könnte ein Weg zu mehr Klimagerechtigkeit aussehen?

 

Die Megastadt Lagos, in der 21 Millionen Menschen leben, wird Ende des Jahrhunderts im Meer versunken sein. Ebenso die halbe Staatsfläche Bangladeschs mit seinen 150 Millionen EinwohnerInnen. Etwa zwölf Millionen Hektar landwirtschaftlich nutzbare Fläche werden jährlich zur Wüste, im Pazifik gehen ganze Inselstaaten unter. Stark benachteiligte Bevölkerungsgruppen wie Arme, indigene Gemeinschaften, Frauen und Kinder müssen angesichts des Klimawandels noch erbitterter um ihr Überleben kämpfen.

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Urlaub im Rheinischen Braunkohlerevier

Banner Ende Gelände

 

Vom 14. bis 16. August 2015 heißt es "Ende Gelände" im Rheinischen Braunkohlerevier. In einer Aktion zivilen Ungehorsams werden sich hunderte Menschen den Braunkohlebaggern von RWE in den Weg stellen. Wer nicht mit in die Grube will, für die/den gibt es auch Möglichkeiten des Protests an der Tagebaukante.

Zahlreiche Verbände und NGOs - unter ihnen Attac, der BUND, campact und RobinWood - haben sich mit der Aktion solidarisiert. In der gemeinsamen Erklärung heißt es: "Wir können angesichts der bedrohlichen Klimakatastrophe nachvollziehen, wenn sich jetzt Menschen zum zivilen Ungehorsam gegen den Kohleabbau gezwungen sehen. Wir erklären uns solidarisch mit allen Menschen in ihrem friedlichen Protest gegen die Kohle." 

Auch der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (NRW) wird sich an den Aktionen für den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung beteiligen. Kommt auch Ihr vorbei!

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