"Aber natürlich müssen wir weiter kämpfen, um nicht deutlich über den zwei Grad zu landen"

05.12.2012 Eva Bulling-Schröter im Interview mit Klimaschutz-Netz.de

Am 26. November beginnt die nächste UNO-Klimakonferenz in Doha, Katar. Eva Bulling-Schröter, Abgeordnete und Umweltausschuss-Vorsitzende des Bundestages (DIE LINKE.), nimmt daran teil. Das Klimaschutz-Netz führte mit ihr ein Interview zu Plänen, Zielen und Möglichkeiten den Klimaschutz voranzubringen.

KSN: Hallo Eva, du fliegst wieder zur UN-Klimakonferenz. Wie ist dein Plan?

Eva Bulling-Schröter: Die Abgeordneten des Umweltausschusses sind wieder Teil der Deutschen Delegation. Als Ausschussvorsitzende habe ich für die Bundestagsabgeordneten quasi die Reiseleitung in Doha. Wir verhandeln natürlich nicht, das machen die ExpertInnen des Bundesumweltministeriums, später, im High-Level-Segment der zweiten Woche, dann Minister Altmaier.

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Doha-Blog von Eva Bulling-Schröter

Die Vorsitzende des Umweltauschusses des Bundestages und umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE berichtet von der UN-Klimakonferenz (COP 18/CMP 8) in Doha

- Kommentar zum Ergebnis des UN-Klimagipfels

- Doha-Bericht 3: "Climate Justice Now!"

- Doha-Bericht 2: "Fortschritte nicht in Sicht"

- Doha-Bericht 1: „Sogar wenn wir vorwärts gehen, gehen wir zurück“

- Reise ohne Genehmigung (Meinungsbeitrag von Eva Bulling-Schröter und Frank Schwabe (SPD) auf klimaretter.info)

- "Aber natürlich müssen wir weiter kämpfen, um nicht deutlich über den zwei Grad zu landen" (Interwiew des Klimaschutz-Netz mit Eva Bulling-Schröter vor der Abreise nach Doha)

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„Sogar wenn wir vorwärts gehen, gehen wir zurück“

Eva Bulling-Schröter berichtet von der UN-Klimakonferenz in Doha (1)

In diesem Jahr habe ich mir lange überlegt, ob ich zur Klimakonferenz fahren soll. Die Aussicht auf zumindest kleine Erfolge ist schlecht. In Deutschland streiten die beiden Regierungsparteien, ob wir uns in der EU dafür einsetzen, gegenüber 190 endlich von 20 auf 30 Prozent CO2-Reduzierung bis 2020 zu gehen. Das Kohleland Polen blockiert hier in Brüssel, aber auch die FDP, die entsprechende Änderungen an der EU-Emissionshandelsrichtlinie ablehnt. Deutschland wird dadurch in dieser Frage vom Vorreiter, der es mal war, zum Bremser.

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