VW-Affäre schonungslos aufklären und echte Transformationsstrategie vorlegen

VW Werk Wolfsburg Logo klDie heutige Aufsichtsratssitzung des VW-Konzerns kommentiert Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion in einer Pressemitteilung:

Der VW-Aufsichtsrat muss jetzt endlich eine schonungslose Aufklärung statt der bisherigen Salamitaktik durchsetzen. Immer klarer wird, wer alles schon viel früher über das Ausmaß des Skandals Bescheid wusste. Das muss Konsequenzen haben: Weitere Posten müssen geräumt und Bonuszahlungen zurückgefordert werden.

Nachdem Kompensationen für den US-Markt angekündigt wurden, muss jetzt schnell mitgeteilt werden, wie Käuferinnen und Käufer auch in Europa entschädigt werden sollen.

Nicht zuletzt steht der Aufsichtsrat aber vor der gewaltigen Aufgabe, mit einem neuen Management einen Transformationsprozess einzuleiten: Angesichts der Überkapazitäten bei der weltweiten Autoproduktion und den Technologien, die nicht zukunftsfähig sind, müssen neue Produktions- und Aufgabenfelder erschlossen werden, mit denen die Beschäftigung gehalten wird und das Unternehmen auch längerfristig eine Perspektive hat.

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