Zur Bahn haben wir neben den Meldungen unten auf dieser Seite folgende Übersichten:
Bahn der Zukunft  | Deutsche Bahn AG  |  Stuttgart 21

BahnLinks: Wir können Eisenbahn!

BahnLinksBahnLinks  – das sind linke Beschäftigte im Eisenbahnsektor, Mitglieder oder Freund*innen der Partei DIE LINKE.
Der Kreis ist noch jung und alle Interessierten sind eingeladen, sich einzubringen.

Unsere Initiative zur Rettung der Bahn
Die Krise der DB-AG ist auch eine Chance; die sozialökologische Verkehrswende ist dringend - ihr Rückgrat kann und muss die Bahn sein. Eine demokratische Bürger*innen-Bahn.

Dafür machen wir uns stark:

  1. Der Privatisierungskurs wird verlassen - die Unternehmensform muss auf den Prüfstand. Die DB muss als öffentliches Unternehmen an Zielen wie flächendeckende Versorgung und Klimaschutz ausgerichtet und dem Allgemeinwohl verpflichtet werden. Netz und Betrieb gehören zusammen. Wir brauchen Kooperation statt Konkurrenz auf der Schiene.
  2. Maßgeblich sind nicht Verkehrsminister und Bahnmanager. Wir fordern, dass alle beteiligt sind: Bund, Länder und Kommunen, die "Allianz pro Schiene", Umwelt- und Fahrgastverbände, Bahnunternehmen, Gewerkschaften usw. Die Erfahrungen der Beschäftigten ist unvertzichtbar.
  3. Der Bund muss Investitionsmittel und Subventionen umverteilen - für sozial und ökolgisch gerechte Verkehrsverhältnisse: von der Straße auf die Schiene.

Als erstes findet dazu eine kleine Konferenz statt: Am Samstag, 6. April 2019 in Fulda. Mehr dazu unten.

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Bahn braucht grundlegende Reform des Tarifsystems

Die Bahn selbst beurteilt ihre diesjährige Preiserhöhung als „moderat“: 1,9 Prozent mehr soll der Fernverkehr ab Dezember im Durchschnitt kosten, 2,3 Prozent der Nahverkehr – jeweils zum „Flexpreis“. Aussagekräftig ist aber vor allem die langfristige Entwicklung. Über die letzten 14 Jahre sind die Preise zusammengenommen um fast 50 Prozent angestiegen. Und hier liegt das eigentliche Problem: Das Bahnfahren ist damit ziemlich genau doppelt so stark im Preis gestiegen wie die allgemeine Inflation.

Das Gegenargument der Bahn lautet: Die „Flexpreise“ sind ja nur ein Angebot; sehr viel günstiger fährt man doch mit den Sparpreisen. Das ist zwar nicht völlig falsch, aber die Sparpreise sind eben nicht immer verfügbar und auch nicht immer günstig. Je nach Strecke und Reisezeit gibt es günstige Möglichkeiten, häufig aber eben auch nicht. Die Mechanismen dahinter sind völlig intransparent. Vor allem Menschen, die spontan unterwegs sein müssen und sich nicht wochenlang vorher auf einen Zug festlegen können, können davon kaum profitieren. Wer kurzfristig Angehörige besuchen oder seine Reisepläne verändern muss, dem bleibt nur der immer teurer werdende „Flexpreis“.

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Rastatt-Desaster der Bahn wirft Schlaglicht auf S21-Risiken

Die Sperrung der Rheintalbahn zwischen Rastatt und Baden-Baden wirft ein ebenso bezeichnendes wie düsteres Licht auf die Deutsche Bahn AG und das Großprojekt Stuttgart 21.

Nach bisheriger Einschätzung der Deutschen Bahn AG wird die Schienen-Magistrale der Rheintalbahn (Karlsruhe – Freiburg – Basel) noch bis Ende August, möglicherweise auch noch bis in den September hinein gesperrt bleiben. Der Schienenstrang hatte sich auf der Höhe von Rastatt abgesenkt, weil die Deutsche Bahn AG einen Tunnel unter dem Schienenbett hindurch bohren wollte. Offensichtlich hat die Deutsche Bahn AG mit extremem Risiko und unsachgemäß die Tunnelarbeiten vorangetrieben. Dabei hatte sie im Vorfeld dieser Arbeiten betont, dass an dieser Stelle ein ´absolut sicheres´, und zugleich ´neuartiges Tunnelbauverfahren´ - das einer Vereisung des Bodens – zur Anwendung kommt.

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Bahn für alle und alles - Bahnpolitik für eine sozialökologische Verkehrswende

Titel Bahn Broschüre Seite 01Verkehr beansprucht in erheblichem Maße natürliche Ressourcen und schädigt das Klima. Wenn wir den Klimawandel in einem beherrschbaren Rahmen halten wollen, muss der Ausstoß klimaschädlicher Gase enorm vermindert werden. Der Verkehrssektor ist der zweitgrößte Verursacher für den Klimawandel, und hier sind die Emissionen in den letzten Jahren sogar weiter angestiegen. Notwendig wäre aber ein deutlicher Rückgang. Im Abschlussdokument der Klimakonferenz von Paris wird eine komplette „Dekarbonisierung“ des Verkehrs, also ein völliger Verzicht auf fossile Rohstoffe, bis zum Jahr 2050 als Ziel genannt. Davon sind wir derzeit weit entfernt und ohne eine grundlegende Verkehrswende wird dieses Ziel nicht erreichbar sein.

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