Zur Deutschen Bahn AG haben wir neben den Meldungen unten auf dieser Seite eigene Übersichten zu folgenden Themen:
Bahn der Zukunft  |  Stuttgart 21  |  Aufsichtsrat der DB AG   |   Spitzelaffäre bei der DB

Eine neue Bahnreform ist überfällig!

Kommentar zu der von Bahnchef Lutz ausgerufenen Krise der DB AG

Die DB AG benötigt eine komplette Neuausrichtung – weg von der jahrelangen Orientierung auf eine Privatisierung des Unternehmens oder von Teilen. Das hat der Bahn ganz offensichtlich geschadet, weil immer wieder an der Substanz gespart wurde.

Die zunehmenden Verspätungen und Zugausfälle sind das Ergebnis. Gescheitert ist auch die „Global Player“-Strategie als internationaler Logistiker, bei der viele Milliarden Euro versenkt wurden, ohne dass dies dem Schienenverkehr im Inland genützt hätte.

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Neues Steuerungskonzept und Transparenz bei der Bahn notwendig

US Leidig Sabine 11Das Jahr 2017 war für die Bahn eines mit Pleiten, Pech und Pannen: der Tunneleinbruch von Rastatt, mehrfacher Komplettstillstand durch Stürme und das Desaster um die Inbetriebnahme der Neubaustrecke durch den Thüringer Wald. Immer wieder gibt es eine fatale Kombination aus Kostendruck und Managementfehlern, die zu großen Problemen im Bahnverkehr führen. Das hat zur Konsequenz, dass die Bahn nicht die Alternative für alle Menschen im Land ist, die sie eigentlich sein müsste“, erklärt Sabine Leidig, bahnpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur heutigen Aufsichtsratssitzung sowie zum morgigen Bericht des Deutsche-Bahn-Konzerns. Leidig weiter:

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Neuer Bahnchef Lutz will es „Stück für Stück“ besser machen? Grube und er haben „Stück für Stück“ abgebaut!

Zu den gestrigen Ankündigungen des neuen Bahnchefs auf der Bilanzpressekonferenz, die Bahn ab jetzt „Stück für Stück besser“ zu machen, erklärt Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag: „Wir messen Lutz an den Taten. Diejenigen Taten von Grube waren die eines systematischen Abbaus von Schiene. Lutz war mitverantwortlich. Nur eine Wende würde das mit dem ´Stück für Stück besser machen´ rechtfertigen“.

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Bahn braucht endlich wieder Sachkompetenz an der Spitze

Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zum heutigen Rücktritt von Bahnchef Rüdiger Grube:

Es klingt mehr als unrealistisch, dass es bei Grubes Rücktritt tatsächlich um ein oder zwei Jahre Vertragsverlängerung ging. Tatsächlich dürfte der Grund des Rücktritts Stuttgart 21 gewesen sein. Bei dem Projekt brennt es an allen Enden, und der Aufsichtsrat vertagt das Thema nun schon seit Monaten. Die von Grube geforderte Erhöhung des Kostenrahmens ist damit höchst unsicher. Er hat sich ganz offensichtlich verspekuliert.

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