Linksfraktion erkundigt sich nach Tierschutz auf Tierbörsen

Kleine Katze, © Mainfranken97 PIXELIO pixelio.de „Statt in Tierheimen oder bei Züchtern werden immer mehr Tiere auf so genannten Tierbörsen erworben. Der Name verrät es bereits: Hier werden Tiere weniger als Lebewesen, denn als Ware betrachtet. Oft werden sie unter unwürdigen Bedingungen an Grabbeltischen an ihre zukünftigen Halter verkauft,“ berichtet der Bundestagsabgeordnete Alexander Süßmair. Er ist für die Linksfraktion als Tierschutzpolitischer Sprecher tätig.

 

Während Tierschutzverbände seit geraumer Zeit auf die Verstöße gegen das Tierschutzgesetz bei solchen Börsen aufmerksam machen würden, bliebe die Bundesregierung völlig unsensibel, so der Augsburger Linkspolitiker. „Tierbörsen sind nie tiergerecht“, so Süßmair.

Die Bundestagsfraktion DIE LINKE hat sich in der Kleinen Anfrage 17/4393 nach den Tierbörsen erkundigt. Sie bekennt sich klar zum Tierschutz und fordert ein Gutachten darüber, welche Tierarten für diese stressigen Tierbörsen überhaupt in Frage kommen und welche Arten ggf. gar nicht dort verkauft werden dürften. Außerdem muss das Einzugsgebiet von Tierbörsen regional begrenzt werden. Desweiteren müssen die derzeitigen Tierbörsen- Leitlinien verschärft und in eine rechtssichere Verordnung zur Sicherung des Tierschutzes beim Tierhandel überführt werden.

Die Pressemitteilung von Alexander Süßmair vom 2.2.2011 finden Sie hier und die Antwort der Bundesregierung finden Sie hier.

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