Wir haben die herrschende Agrarpolitik satt

„Wir haben es satt!“ Das rufen zehntausende mit der aktuellen Agrarpolitik Unzufriedene seit mehreren Jahren der Bundesregierung und Teilen der Agrarbranche zu. Und es werden immer mehr. Am 16. Januar 2016 wird wieder ein bunter Protestzug durch das Berliner Regierungsviertel ziehen. Laut, kreativ und friedlich. Sie fordern mehr Tierwohl, mehr Umweltschutz und mehr Regionalität. Noch aber setzt die Bundesregierung im Schulterschluss mit Bauernverbandsfunktionären weiter auf Agrarexporte, Preisdumping und Wachstum – koste es, was es wolle.

Weiterlesen: Wir haben die herrschende Agrarpolitik satt

Wie das Märchen von der beherrschbaren Agro-Gentechnik zum Alptraum wird

Illegaler Gentech-Raps in Brandenburg

Ende Oktober 2015 kam aus Großbritannien die Warnung vor Verunreinigungen in Winterrapssaatgut (Sorte HRC918) durch einen in der EU nicht zugelassenen Gentech-Raps an die in Deutschland zuständige Behörde, das Bundesinstitut für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

Zwar informierte das BVL umgehend die zuständigen Behörden in den Bundesländern. Aber der Öffentlichkeit blieb ahnungslos. Erst nachdem eine Nichtregierungsorganisation via Umweltinformationsgesetz (UIG) nachbohrte, gab das BVL eine Pressemitteilung raus. Da schrieb man schon den 4. Dezember 2015.

Weiterlesen: Wie das Märchen von der beherrschbaren Agro-Gentechnik zum Alptraum wird

Karl Marx und die Milch

Jede Ware hat einen Wert, der drückt sich in der gesellschaftlich notwendigen Zeit aus, um diese Ware zu schaffen. Jede Rationalisierung in der Produktion lässt diesen Wert sinken, weil weniger Arbeit in das einzelne Produkt fließt. Produzenten, die diese Rationalisierungen nicht nachvollziehen, werden aus der Produktion gekegelt.

Dies passiert über den Preis, denn jede Ware hat nicht nur einen Wert, sondern auch einen Preis. Der Preis muss nicht dem Wert einer Ware entsprechen, sondern regelt sich durch Angebot und Nachfrage. Ein Überangebot lässt den Preis weit sinken, bis Angebot und Nachfrage in Übereinstimmung sind oder sogar die Nachfrage größer ist als das Angebot. In diesem Falle steigt der Preis über den eigentlichen Wert.

Weiterlesen: Karl Marx und die Milch

Landwirtschaft als Klimaschützer oder Klimakiller?

„Sieben Prozent!“, sagen die einen. Von bis zu 35 Prozent gehen die anderen aus. Irgendwo zwischen diesen beiden Zahlen liegt der Anteil der deutschen Agrarwirtschaft am Ausstoß von klimaschädlichen  Gasen. Neben den direkten Treibhausgas-Emissionen – wie Kohlenstoffdioxid, Lachgas oder Methan – muss man der Agrarwirtschaft auch indirekte Beiträge hinzurechnen.

Weiterlesen: Landwirtschaft als Klimaschützer oder Klimakiller?

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok