Ein anderes Meer ist möglich

Unter dem Titel „Innovation driving blue growth“ findet vom 19. bis 20 Mai der 8. Europäische Tag des Meeres der Europäischen Kommission in Bremen statt. Hier treffen verschiedenste Lobbyisten aus internationaler Wirtschaft und Transport zusammen und tauschen sich über Innovationen in ihrem Sektor aus. Dieses reine Lobbyistentreffen, das nur auf Wachstum und weitere Ausbeutung schielt, weckt den Missmut verschiedenster NGOs. Unter der Federführung von fair oceans e.V. findet vom 15. bis 17. Mai eine Gegenveranstaltung zum EMD mit dem aussagekräftigen Titel „Ein anderes Meer ist möglich!“ statt, die von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen aus dem Menschenrechts- und Umweltbereich getragen wird.

Am public day, dem 18. Mai 2014 werden entlang der Weserpromenade verschiedene Stände für groß und klein rund ums Thema Meer aufgebaut sein. Kritisch begleitet werden diese durch Stände von BUND, greenpeace und natürlich auch von der Bundestagsfraktion DIE LINKE und der Linksfraktion Bremen. Ab 15 Uhr wird am Stand mit Herbert Behrens, MdB, Claudia Bernhard, Mitglied der Bürgerschaft Bremen und Kai Kaschinski von fair oceans über Grenzen des Blauen Wachstums und die Wirkung auf die Region diskutiert.

Programm der Konferenz "Ein anderes Meer ist möglich", Programm des public day, Programm der EU-Konferenz zum EMD, Haupgutachten 2013 des WBGU "Welt im Wandel - Menschheitserbe Meer"

Tödlicher Klimaschutz, EU will Verwendung des Autokältemittels R1234yf erzwingen

Die Richtlinie 2006/40/EG regelt unter Artikel 5, Absatz 4, dass ab Anfang 2011 in neuen Personenkraftfahrzeugtypen nur noch Kältemittel für Klimaanlagen verwendet werden dürfen, deren Global-Warming-Potential (GWP) den Wert von 150 nicht überschreitet. Das neue entsprechende Kältemittel R1234yf ist jedoch höchst umstritten, besonders nach den Versuchen des Automobilherstellers Daimler, bei denen es bei simulierten Leckagen im Kältekreislauf zu Selbstentzündungen des Mittels kam. R1234yf ist leicht entzündlich ab 405°C, entzündet sich auch ohne Flamme an heißen Oberflächen und bildet bei der Verbrennung hauptsächlich Flurwasserstoff, der im menschlichen Körper als Flusssäure furchtbare Verletzungen bis hin zum Tod anrichtet.

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Legionellen im Trinkwasser?

Nach Angaben der Bundesregierung ist der Legionellenausbruch in Warstein im August 2013  auf enorm hohe Legionellenkonzentrationen in der Abwasservorreinigungsanlage der Großbrauerei Warsteiner zurückzuführen. Inwieweit auch im Abwasser anderer Brauereien und sonstiger Lebensmittelbetriebe mit hohen Legionellenbefunden zu rechnen ist, kann die Bundesregierung jedoch bislang nicht beantworten. Diese Antworten ergeben sich aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag. Die Vorreinigungsanlage für das Abwasser der Warsteiner Großbrauerei und damit auch die kommunale Kläranlage in Warstein sind immer noch hochgradig mit Legionellen belastet.
Aus Sicht der Linksfraktion sollte dies Anlass dazu sein auch gezielt Abwässer anderer Brauereien und Lebensmittelbetriebe zu untersuchen.
Die Warsteiner Zeitung greift die Anfrage der LINKEN in ihrem Artikel "Richtlinie für Kühlanlagen kommt noch 2013" auf und bezieht sich hier auch auf die Ankündigung der Bundesregierung noch in diesem Jahr eine Richtlinie für Kühlanlagen vorzulegen.

Es geht doch ...


Die Bundesregierung will nun doch ein nationales Hochwasserschutzprogramm auf den Weg bringen. So stand es Mitte August in der Antwort auf eine Kleinen Anfrage der LINKEN „Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen an der Donau“ (Drucksache 17/14566).

 

Gerademal elf Jahre nach der Hochwasserkatastrophe 2002 traten in Deutschland Donau, Elbe, Saale und zahlreiche weitere Flüsse in einem Ausmaß über ihre Ufer, wie es mancherorts noch nie erlebt wurde. Dabei ist seit Jahren bekannt – und durch Messreihen belegt –, dass dieStärkeundHäufigkeitvonextremenWetterereignissen weiter zunimmt. Und wir sind noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angelangt.

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