Gute Absichten, wenig Wirkung

Es braucht mehr als gute Absichten, um tatsächlich eine Kreislaufwirtschaft zu realisieren, die den jetzigen verschwenderischen Verbrauch von Ressourcen beendet. Nur gute Absichten reichen nicht aus, wie Ralph Lenkert in seiner Rede am 28. Juni 2013 zum Antrag "Geplanten Verschleiß stoppen und die Langlebigkeit von Produkten sichern" der Grünen-Bundestagsfraktion erläutert. DIE LINKE hatte bereits im April 2013 einen eigenen Antrag in gleicher Sache vorgelegt: "Ressourcenschutz durch Vorgabe einer Mindestnutzungsdauer für technische Produkte".

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Brandenburg Vorbild bei Hochwasserhilfe und Hochwasserschutz

MdB Ralph Lenkert, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Umweltausschuss zur heutigen Bundestagsdebatte zum Thema Fluthilfe:

„Der heutige Bundestagsbeschluss zur Hochwasserhilfe ist wichtig und richtig. Die Flutschäden müssen beseitigt werden und die Betroffenen brauchen Hilfe. Der stellvertretende Ministerpräsident von Brandenburg, Helmut Markov (DIE LINKE.) dankte in der heutigen Debatte den Helfern und auch dem Bund für die Unterstützung. Markov stellte dar, wie Brandenburgs rot-rote Landesregierung umfangreichen vorbeugenden Hochwasserschutz umsetzte. Deichrückverlegung in Lenzen, Poldereinrichtung im Havelland und Deicherneuerung an der Elbe bei Mühlberg waren die Grundlage, dass Brandenburg trotz 50 cm höherer Pegelstände das Hochwasser diesmal besser bewältigte als 2002. Vorbeugender Hochwasserschutz gelang in Brandenburg mit dem Finanzminister Markov und der Umweltministerin Anita Tack (Die LINKE.) besser als in anderen Bundesländern. Dies ersparte Tausenden Brandenburgern das Leid, Hab und Gut in den Fluten versinken zu sehen.

Die Umweltpolitiker der Linksfraktion danken allen Fluthelfern für ihre Unterstützung und unseren Brandenburger Genossinnen und Genossen für ihre Arbeit vor, während und nach der Flut.“

Das Wasser kommt - und dann?

master76 pixelio.deWenn das Wasser kommt, gibt es nur eines, helfen, wo immer es nötig ist. Dann werden viele Hände gebraucht, ob zum Sandsäcke füllen, um die Verpflegung zu sichern oder zum Aufräumen, wenn die Flutwelle durchgezogen ist. Landauf, landab packen in diesen Tagen tausende Menschen ganz selbstverständlich mit an. Auf diese Hilfe und Unterstützung durch die Bevölkerung können sich die Betroffenen verlassen. Der staatliche Katastrophenschutz hat im Ernstfall, also bei Hochwasser, seit der ersten Jahrhundertflut 1997 an der Oder sogar eine gewisse Routine erreicht. Beides ist gut zu wissen für die Menschen in den gefährdeten Gebieten.

Jede Jahrhundertflut ist anders. Diesmal ließen über Tage anhaltende riesige Regenmengen die Pegel gleich mehrerer großer Flüsse langsam aber stetig ansteigen. Während diese im Süden und Südosten nun langsam wieder sinken, rollt die Flutwelle weiter in Richtung Norden, vor allem durch Brandenburg und Niedersachsen.

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Kein Handel mit wilden Tieren

Auch in Deutschland wird es immer beliebter, die eigenen vier Wände mit wilden Tieren aus fernen Ländern zu schmücken. Die Zahl der Importe sogenannter „Exoten“ spricht eine deutliche Sprache. So werden laut Statistischem Bundesamt derzeit zwischen 440.000 und 840.000 lebende Reptilien pro Jahr importiert. 

Die Hauptbedrohung ist für viele Tierarten die Zerstörung ihres Lebensraums. Jedoch schwächt das Einfangen von Wildtieren für den Handel, auch Naturentnahmen genannt, zusätzlich die Bestände. Überdies können durch das mögliche Einschleppen von Krankheitserregern auch gesundheitliche Risiken für Menschen entstehen. Manche Tiere sind zudem ausschließlich auf spezielles Futter angewiesen, und andere werden viel größer und älter, als beim Kauf gedacht. So kann es zu ganz unterschiedlichen Problemen kommen, mit denen ein Privathaushalt überfordert ist und der exotische Traum schnell zum Albtraum wird. Es geht also nicht nur um den Schutz der Artenvielfalt und den Tierschutz, die beide keine besonders starke Lobby haben. Nein, es geht ebenso um den Schutz von Menschen vor möglichen gesundheitlichen Risiken durch ihre exotischen Haustiere. 

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