Glyphosat – Nein Danke!

Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt und ein sogenanntes "Totalherbizid". Es tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch verändert wurde. Glyphosat ist laut WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen und es trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei. So sind in Deutschland mehr als drei Viertel aller Fluginsekten aus den Schutzgebieten verschwunden. Bienen sind systemrelevant. Aber wir retten sie nur, wenn sich Bayer und Monsanto vom Acker machen müssen!

Rede von Sabine Leidig am 14.2. 2019 im Deutschen Bundestag unten als Video und Text.

Alarmierend zum Thema ist der Artikel in der taz vom 11.2. 2019: Studie zum weltweiten InsektensterbenKurz vor Kollaps. Wissenschaftler beobachten bei Insekten das „größte Aussterben seit der Perm- und Kreidezeit“. Das hat Auswirkungen auf das Ökosystem.

Weiterlesen: Glyphosat – Nein Danke!

Gute Landwirtschaft ohne Spekulanten

Gute Landwirtschaft ohne Spekulanten

von Dr. Kirsten Tackmann

Gute Landwirtschaft – für DIE LINKE ist das weitaus mehr als tier- und umweltfreundliche Lebensmittelproduktion. Denn eine wirklich gute Landwirtschaft hat auch mit guten Arbeitsbedingungen, angemessener Bezahlung, mit einer guten Infrastruktur, mit lebendigen Dörfern zu tun. Dabei geht es nicht darum, ob ein landwirtschaftlicher Betrieb klein oder groß ist.

Weiterlesen: Gute Landwirtschaft ohne Spekulanten

Klitzekleine Chance für Transparenz am Bodenmarkt

von Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag

In der letzten Ausschusssitzung vor der parlamentarischen Weihnachtspause überbrachte die Koalition nur ein klitzekleines Geschenk. Ausdrückliche Prüfaufträge für die Bundesregierung mit ständiger Berichterstattung zu den Ergebnissen als Reaktion auf einen Antrag der Opposition sind extrem ungewöhnlich und deutlich mehr, als einen Antrag der LINKEN nur abzulehnen, wie das üblich ist. Insofern ist dies ein Erfolg des jahrelangen Drucks der LINKEN beim Thema Bodenspekulation. Aber angesichts der sich zuspitzenden Probleme durch landwirtschaftsfremde Investoren, die nicht nur eine akute Bedrohung der ortsansässigen Agrarbetriebe sind, sondern die Landwirtschaft auch weiter von den Dörfern abkoppelt, ist das viel zu wenig. Denn die Heuschrecken ziehen weiter über das Land, wenn sie nicht durch den Gesetzgeber gestoppt werden. Er muss seinen besondere Verantwortung für den Boden als natürlichen Reichtum ernstnehmen und ihn im Interesse aller bewahren. Boden ist aus Sicht der LINKEN eben keine Ware, ähnlich wie Wasser und Luft, und deshalb gilt hier insbesondere Artikel 14 Grundgesetz: Eigentum verpflichtet und muss zum Gemeinwohl verwendet werden. Das schließt den seit dem Ende des II. Weltkriegs breit getragenen politischen Konsens ein, dass das Bodeneigentum breit gestreut bleiben soll.

Weiterlesen: Klitzekleine Chance für Transparenz am Bodenmarkt

Der Bundesagrarhaushalt 2019 ist inakzeptabel

von Dr. Kirsten Tackmann

Mit Koalitionsmehrheit ist der Bundeshaushalt für das Jahr 2019 nun beschlossen. Von rund 356 Milliarden Euro entfallen etwas über 6 Milliarden Euro, also 1,8 Prozent auf den Bereich Ernährung und Landwirtschaft. Das sind zwar 135 Millionen Euro mehr als für 2018, doch trotz dieser Erhöhung bleibt der Etat ein eher kleiner Posten im Bundeshaushalt. Im Vergleich dazu bekommt das Verteidigungsministerium allein skandalöse 4 Milliarden Euro zusätzlich.

Weiterlesen: Der Bundesagrarhaushalt 2019 ist inakzeptabel

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.