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Strahlende Aussichten für Polen – Deutschland allein zu Haus

Energie - ATOM

AFLUM-Logo_gelb3-300x271Lange hing es in der Luft, in Polen sollen Atomkraftwerke (AKW) gebaut werden. Standorte wurden gehandelt, von Gryfino am polnischen Ufer der Oder war die Rede. Der Widerstand formierte sich demzufolge auch zuerst in der Uckermark, während sich auf der polnischen Seite Gemeinden als Standort für ein AKW bewarben. Dann der große Schreck – Fukushima. Für die Bundesregierung hieß das umzudenken und zu akzeptieren, dass die Technologie bei einem Störfall unbeherrschbar werden kann. Auch wenn die schwarz-gelbe Energiewende kein großer Wurf ist, ein Anfang ist gemacht. Damit steht Deutschland noch ziemlich alleine zwischen seinen direkten Nachbarn.
Die Republik Polen wartete derweil mit einem Atomenergieprogramm auf, das beschreibt, was alles getan werden soll, um einen „sicheren“ und leistungsfähigen Betrieb der Atomkraftwerke zu gewährleisten.

 

Gorleben geht uns alle an – und ganz besonders die Prignitz

Energie - ATOM

Energiepolitik ist ein zentrales Profilierungsfeld für DIE LINKE, denn für den sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft ist ein Paradigmenwechsel in der Energieerzeugung und -nutzung ein sehr wichtiges Element. Dazu gehören der unverzügliche Ausstieg aus der Atomenergie und ein mittelfristiger Ausstieg aus der Kohleverstromung. Aber DIE LINKE will auch eine sichere Versorgung mit bezahlbarer, nachhaltig erzeugter Energie. Es geht um mehr als den Wechsel der Energiequelle. Wir brauchen eine Verringerung des Verbrauchs, verlustarme Speicherung und Verteilung, effizientere und dezentrale Erzeugung, örtliche Zusammenführung von Erzeugung und Verbrauch, demokratische Verfügung und Mitsprache etc.

 

Europaweiter Atomausstieg im Schatten von EURATOM?

Energie - ATOM

Anti-Atom-Konferenz | 23./24. September 2011 | Grimm-Zentrum, Berlin

Sabine Wils MdEP

Der EURATOM-Vertrag ist ein Fossil unter den europäischen Verträgen. Für die nukleare Forschung und Förderung der Atomenergie in der Europäischen Union zahlt die Bundesrepublik Deutschland allein im Jahr 2011 über 117 Mio. Euro in den EU-Haushalt, obwohl sie angeblich aus der Kernenergie aussteigen will. Brüssel lässt sich EURATOM viele Milliarden Euro kosten und garantiert damit die satten Profite der Atomkonzerne, während den Bürgerinnen und Bürgern in der EU Renten und Sozialleistungen gekürzt werden.

  • Macht EURATOM die atomare Energieversorgung etwa sicherer?
  • Darf ein europaweiter Atomausstieg an EURATOM scheitern?
  • Verhindert EURATOM die Erneuerbare-Energien-Wende hin zu einer dezentralen und sozialökologischen Energieversorgung?

Diese Fragen werden bei der zweitägigen Konferenz gemeinsam diskutiert.

Mehr Infos: www.raus-aus-euratom.de

 

Lubmin / Vom Zwischenlager zum Endlager?

Energie - ATOM


Die EU-Entsorgungsrichtlinie „abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle“ zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Mit der Klage der Energiewerke Nord für eine unbefristete Lagerung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle in Lubmin erreicht die schleichende Ausweitung des Zwischenlager Nord (ZLN) zum „Endloslager“ für radioaktive Abfälle aus der ganzen Bundesrepublik eine qualitativ neue Stufe. Wie sich im Februar 2011 eindrucksvoll gezeigt hat, geben die Befürchtungen, dass die Sicherheitseinrichtungen für das ZLN unzureichend sind, vielen Menschen - nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern, sondern in ganz Deutschland - Anlass zum Widerstand gegen Castortransporte nach Lubmin.

Im Europäischen Parlament wird derzeit über den Vorschlag für eine Richtlinie des Rates über die „Entsorgung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle“ diskutiert.
Wird diese Richtlinie den Sorgen der Menschen angesichts des strahlenden Abfalls gerecht?
Garantiert sie wirklich höchstmögliche Sicherheitsstandards für Nuklearanlagen?
Was würde diese Entsorgungsrichtlinie für das Zwischenlager Nord bedeuten?


Moderation: Dr. Mignon Schwenke /  DIE LINKE. Mecklenburg Vorpommern,
                                                     Direktkandidatin der Landtagswahl für Greifswald

Teilnehmer: Sabine Wils  /  MdEP DIE LINKE
                                     /  Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen,
                                        Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit 
                  
                  Udo Dettmann / Asse II-Koordinationskreis

                  N.N. / Anti-Atom Bündnis NordOst


Wann:  20. Juni 2011, 19.00 - 21.00 Uhr

Wo:     Sozio-kulturelles Zentrum St. Spiritus
           Lange Straße 49/51
           17489 Greifswald
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