Next Stop Fukushima




Der Film "Next Stop Fukushima" zeigt aktuelle Bilder (März-Mai 2012) aus der 20km-Sperrzone rund um um das AKW Fukushima Daichi sowie aus der Stadt Fukushima, die etwa 80 Kilometer vom Katastropenreaktor entfernt ist. Außerdem schildert Dr. Sebastian Pflugbeil, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, im Interview mit Dorothée Menzner, der energiepolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, die Situation vor Ort.

Der Film ist von den Machern des Films Hibakusha - Die Reise auf die Insel des Glücks, welcher Begegnungen mit Menschen aus Fukushima während einer Japan-Reise von Regisseur Ralph T. Niemeyer und Dorothée Menzner im Februar 2012 zeigt. Die Filmemacher touren gegenwärtig mit dem Film "Hibakusha" durch die Republik. Gerne zeigt Dorothée Menzner den 55-minütigen Film auch in Eurer Stadt - bei Interesse einfach hier weiterlesen.

Strahlende Aussichten für Polen – Deutschland allein zu Haus

AFLUM-Logo_gelb3-300x271Lange hing es in der Luft, in Polen sollen Atomkraftwerke (AKW) gebaut werden. Standorte wurden gehandelt, von Gryfino am polnischen Ufer der Oder war die Rede. Der Widerstand formierte sich demzufolge auch zuerst in der Uckermark, während sich auf der polnischen Seite Gemeinden als Standort für ein AKW bewarben. Dann der große Schreck – Fukushima. Für die Bundesregierung hieß das umzudenken und zu akzeptieren, dass die Technologie bei einem Störfall unbeherrschbar werden kann. Auch wenn die schwarz-gelbe Energiewende kein großer Wurf ist, ein Anfang ist gemacht. Damit steht Deutschland noch ziemlich alleine zwischen seinen direkten Nachbarn.
Die Republik Polen wartete derweil mit einem Atomenergieprogramm auf, das beschreibt, was alles getan werden soll, um einen „sicheren“ und leistungsfähigen Betrieb der Atomkraftwerke zu gewährleisten.

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Gorleben geht uns alle an – und ganz besonders die Prignitz

Energiepolitik ist ein zentrales Profilierungsfeld für DIE LINKE, denn für den sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft ist ein Paradigmenwechsel in der Energieerzeugung und -nutzung ein sehr wichtiges Element. Dazu gehören der unverzügliche Ausstieg aus der Atomenergie und ein mittelfristiger Ausstieg aus der Kohleverstromung. Aber DIE LINKE will auch eine sichere Versorgung mit bezahlbarer, nachhaltig erzeugter Energie. Es geht um mehr als den Wechsel der Energiequelle. Wir brauchen eine Verringerung des Verbrauchs, verlustarme Speicherung und Verteilung, effizientere und dezentrale Erzeugung, örtliche Zusammenführung von Erzeugung und Verbrauch, demokratische Verfügung und Mitsprache etc.

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Europaweiter Atomausstieg im Schatten von EURATOM?

Anti-Atom-Konferenz | 23./24. September 2011 | Grimm-Zentrum, Berlin

Sabine Wils MdEP

Der EURATOM-Vertrag ist ein Fossil unter den europäischen Verträgen. Für die nukleare Forschung und Förderung der Atomenergie in der Europäischen Union zahlt die Bundesrepublik Deutschland allein im Jahr 2011 über 117 Mio. Euro in den EU-Haushalt, obwohl sie angeblich aus der Kernenergie aussteigen will. Brüssel lässt sich EURATOM viele Milliarden Euro kosten und garantiert damit die satten Profite der Atomkonzerne, während den Bürgerinnen und Bürgern in der EU Renten und Sozialleistungen gekürzt werden.

  • Macht EURATOM die atomare Energieversorgung etwa sicherer?
  • Darf ein europaweiter Atomausstieg an EURATOM scheitern?
  • Verhindert EURATOM die Erneuerbare-Energien-Wende hin zu einer dezentralen und sozialökologischen Energieversorgung?

Diese Fragen werden bei der zweitägigen Konferenz gemeinsam diskutiert.

Mehr Infos: www.raus-aus-euratom.de

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