Protest zeigt Erfolge - Fracking jetzt in Deutschland verbieten!

Die EU-Kommission will auf ein eigenes Gesetz zur Förderung von Schiefergas (Fracking) verzichten. Hierzu Sabine Wils, DIE LINKE. im Europaparlament und Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:

"Der Widerstand der Bevölkerungen in vielen EU-Staaten gegen Fracking zeigt Wirkung. Dass die Kommission nun offenbar nur Empfehlungen und keine verpflichtende Gesetzgebung  verabschieden will, ist auch eine Reaktion auf die Proteste gegen Fracking und das Verbot dieser Technologie in Frankreich und Bulgarien. Die Bundesregierung muss schnellstmöglich auch ein solches Verbot von Fracking in Deutschland verabschieden!"

Die LINKE-Abgeordnete Wils weiter: "Fracking ist eine unnötige Technologie, weil sie den Ausbau der erneuerbaren Energie ausbremst. Darüber hinaus ist Fracking sehr gefährlich: Der Chemiecocktail, der in den Boden gepresst wird, um Schiefergas zu gewinnen, kann das Grundwasser vergiften und führte beispielsweise in Colorado (USA) nach einer Überschwemmung im Herbst 2013 zu einer riesigen Umweltkatastrophe. Proteste gegen Fracking wurden zuletzt in Rumänien gewaltsam von der Polizei unterbunden. Aus all diesen Gründen muss Fracking EU-weit eingestellt werden. Es darf darüber hinaus nicht in den derzeit diskutierten europäischen 2030 Rahmenplan für Klima- und Energiepolitik (Delvaux/Szymanski-Bericht) einfließen", so Wils abschließend

Kohlekraft missachtet grundlegende Rechte – über 1500 Unterlassungsaufforderungen an RWE


nicht wir-banner_728x214Über 1500 Personen sendeten in den vergangenen neun Tagen Unterlassungsaufforderungen an den Vorstandsvorsitzenden der RWE-AG Peter Terium. Darin fordern sie den Energiekonzern auf, Braunkohletagebau und -verstromung zu unterlassen. Die Kampagne ist eine Reaktion auf den Versuch von RWE, Klimaaktivist_innen zu kriminalisieren. Der Energiekonzern RWE geht rechtlich gegen rund 50 Aktivist_innen vor, die im Sommer eine Kohlebahn im Rheinischen Braunkohlerevier blockiert hatten. In sogenannten Unterlassungserklärungen sollen die Betroffenen sich gegenüber RWE verpflichten, nicht mehr an zukünftigen Protesten teilzunehmen. Das Bündnis dreht den Spieß um und ruft unter dem Motto »Braunkohle unten lassen statt Protest unterlassen« dazu auf, bis zum 24. Dezember 2013 „Unterlassungserklärungen“ an RWE zu schicken.  

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RWE will Anti-Kohle Protest gerichtlich verbieten. Umweltgruppen kontern mit Gegen-Kampagne.


nicht wir-banner_728x214Der Energiekonzern RWE geht rechtlich gegen rund fünfzig Personen vor, die sich im Sommer an der Blockade eines Kohle-Zugs beteiligt haben. In sogenannten Unterlassungserklärungen sollen die Betroffenen erklären, an keinen weiteren derartigen Aktionen teilzunehmen, die „einen Eingriff in den … ausgeübten Gewerbebetrieb“ RWEs darstellen würden. Im Gegenzug starten Umweltgruppen heute die Kampagne »Braunkohle unten lassen statt Protest unterlassen«.

Das Bündnis dreht den Spieß um und ruft dazu auf, „Unterlassungserklärungen“ an RWE zu schicken. In dem Schreiben an RWE, das sich im Wortlaut eng an den juristischen Originalen orientiert, wird der Konzern aufgefordert, sein katastrophales Geschäftsmodell einzustellen.

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Schmähung für Geschäfte mit Hunger und Umweltzerstörung: Ethecon-Stiftung verleiht Black Planet Award an Deutsche-Bank-Manager.

Dr. Gesine Lötzsch (Foto: ethecon)Im Rahmen der diesjährigen Tagung von ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie sind Anshu Jain und Jürgen Fitschen von der DEUTSCHEN BANK mit dem Internationalen ethecon Black Planet Award 2013 geschmäht worden. Den Blue Planet Award erhielt die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano.

 

Seit 2009 ist Anshu Jain Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank. Zusammen mit Jürgen Fitschen  hat er seit Anfang Juni 2012 den Vorstandsvorsitz der Deutschen Bank inne. Gemeinsam sind sie die Nachfolger des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann. Axel Köhler-Schnura, Gründer der Stiftung ethecon und 2008 für den Alternativen Nobelpreis nominiert, betont die Notwendigkeit eines Schmähpreises: „Es gibt viele Preise, die 'Errungenschaften' und 'Verdienste' in Politik, Kultur und Wissenschaft auszeichnen, doch viel zu wenige Preise, die Widerstand gegen verheerende soziale, politische und ökologische Entwicklungen würdigen. Und faktisch gar keinen Preis, der Verantwortung für Barbarei und Zerstörung anprangert."

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