Konsequenzen aus dem Dioxin-Skandal

EierschachtelDioxin gelangte über Eier und Fleisch un-entdeckt auf unsere Teller, weil gepanschtes Tierfutter an Geflügel und Schweine verfüttert wurde. Eine Ursache hierfür ist der weitgehend unkontrollierte Weltagrarmarkt. Wettbewerb ohne soziale oder ökologische Regeln und Preiskampf beherrschen das Geschäft. Massenerzeugung und Dumpingpreise dominieren, Qualität und Verbraucherschutz bleiben auf der Strecke.

Es geht nicht um einzelne schwarze Schafe, sondern um das Versagen der Ernährungsindustrie. Die Erzeugung unseres Essens muss nachvollziehbar sein und nach strengen gesetzlichen Regeln überwacht werden. Sichere Lebensmittel sollen unter fairen Bedingungen erzeugt werden. Die Politik muss sicherstellen, dass Essen für kleine und große Geldbeutel gleichermaßen bezahlbar bleibt.

DIE LINKE. im Bundestag benennt im Faltblatt "Dioxin-Skandal: Ursachen bekämpfen statt Symptome behandeln" fünf Maßnahmen zur wirksamen Bekämpfung der Ursachen und zur Gewährleistung guter und sicherer Lebensmittel.

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Was wollen wir essen – sieben Tage lang?

Dioxin im Ei, Dioxin im Fleisch, Dioxin im Tierfutter!  Ein Skandal!

Besteht der Skandal wirklich „nur“ darin dass uns die Lebensmittel-Industrie Maschinenöl in´s Essen mischt? Was ist mit dem kürzlich gefundenen Uran im Trinkwasser, Antibiotika in Fischen von Fischfarmen, Tierfutter aus Gen-Getreide, Quecksilber in Fischen und Fischmehl, mit PCB und Lösungsmitteln, mit Clenbuterol, Chlormequat, Nonylphenol, Pyridaben, Tetracyclinen, und, und, und? Die Liste ließe sich problemlos erweitern.

Das sind alles Substanzen mit denen der Verbraucher ständig konfrontiert wird, von denen er aber nichts weiß. Er kann sich nur auf die staatlichen Kontrollinstanzen verlassen und ist oft genug verlassen.  Was soll man auch von einem „Bundesinstitut für Risikobewertung“ halten das wie gerade geschehen, davon spricht, dass das Essen eines belasteten Eies keine „unmittelbare Gefahr“ darstelle? Ticken diese Leute noch richtig? Das Gift reichert sich im Körper an!  Offensichtlich bewertet das Institut nur das Risiko für Futterhersteller und Mastindustrie.

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Gemeinsam mit dem katholischen Mädchen vom Lande. Linke Politik für ländliche Räume

Man gehe in eine Dorfkneipe oder mache eine demoskopische Umfrage in Stadt und Land: DIE LINKE wird meist als eine Partei wahrgenommen, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt. Oder immer noch als „rote Socken“, Spinner, Kommunisten, „Stasi-Schergen“.

Auf etwas höherer Ebene vielleicht als kompromisslose Friedenspartei, zumindest, wenn einem nicht gerade vergangene Parolen längst verflossener Zeiten („Der Friede muss bewaffnet sein!“) durch den Kopf gehen. DIE LINKE profiliert sich in der Bildungspolitik und zunehmend wahrnehmbar auch in ökologischen Fragen, ja, diese Partei nimmt für sich in Anspruch, die einzige wirksame politische Kraft in der Bundesrepublik Deutschland zu sein, die die ökologische Frage mit der sozialen Frage verknüpfen könne: Umweltpolitik nicht nur für eine und mit einer Elite.

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Der Wald als eierlegende Wollmilchsau

Der Wald hat mich schon immer fasziniert. In einer Biologen-Familie aufgewachsen, wurde mein Interesse an der Natur früh gefördert. Der Wald hat seine eigene Faszination. In Märchen meist unheimlich dargestellt, war er für mich eher ein Ort, in dem Vogelstimmen gelernt, Wild beobachtet oder Pilze gesammelt wurden. Mein Vater war Jäger. Den Beutetrieb hat er mir zwar nicht vererbt, aber an die Waldbesuche habe ich sehr schöne Erinnerungen.

Wenn ich heute in den Wald gehe, mischen sich die schönen Kindheitserinnerungen mit der Sorge um den Wald. Er hat sich verändert und ist eben nicht nur das Zuhause für die Tiere und Pflanzen. Hier wachsen auch die Bäume, die später als Schrank in der guten Stube stehen oder uns im Ofen und Kamin wärmen. Heute muss der Wald mehr denn je eine forstliche eierlegende Wollmilchsau sein. Er soll schön aussehen, Waldtiere und uns schützen und gleichzeitig viel Holz liefern.

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