DIE LINKE lehnt das Klonen von Tieren ab

Klone, Foto: Stefane, pixelio.deDolly war die erste. Das Klon-Schaf galt 1996 als wissenschaftlicher Durchbruch. Am Valentins-Tag 2003 allerdings musste es eingeschläfert werden. Eine vorzeitige Alterung infolge der Klonierung wurde diskutiert. Doch die Klontechnik entwickelte sich weiter und beschäftigt nun erneut Europa-Parlament und den Deutschen Bundestag. Am vergangenen Mittwoch hatte die SPD eine Aktuelle Stunde beantragt, denn laut Presseberichten hatte Wirtschaftsminister Brüderle (FDP)einen großen Beitrag zum Scheitern einer gesetzlichen Regelung auf Europaebene geleistet. EU-Parlament und der EU-Agrarrat hatten vergeblich nach einer gemeinsamen Lösung des Konflikts um den Umgang mit den Nachkommen von Klon-Tieren gesucht. Brüderle war das Drängen der US-Agrarlobby wichtiger als der Schutz der europäischen VerbraucherInnen. Er befürchtete einen Handelskrieg und verhinderte den Kompromiss.

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Agro-Gentechnik stoppen - Petition jetzt unterschreiben

Die Agro-Gentechnik ist teuer und riskant. Keiner will sie und damit das auch dem Bundestag klar wird, gibt es jetzt eine Petition gegen die Gentech-Pflanzen. Diese wurde vom BÖLW eingereicht. Die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Kirsten Tackman, unterstützt das Anliegen der Petenten: „Ich möchte Unterstützerinnen und Unterstützer der gentechnikfreien Landwirtschaft ermuntern, die Petition zu unterschreiben. Agro-Gentechnik ist eine Risikotechnologie, deren Folgen nicht absehbar sind. Sie ist weder ökologisch noch volkswirtschaftlich sinnvoll. Sie ist nicht beherrschbar, notwendige Kontrollen sind teuer und nicht ausreichend wirksam.“ Die Petition kann sowohl im Internet, als auch auf Unterschriftenlisten gezeichnet werden. Sie läuft bis zum 19. April. Tackmann macht darauf aufmerksam, dass diese in den linken Büros in ihrem Wahlkreis ausliegen.

Zukunft Wald und Holz

Diskussionsbeitrag für eine nachhaltige Forst- und HolzwirtschaftFrühling im Wald

Rechtzeitig zum diesjährigen „Internationalen Jahr der Wälder“ hatte das Bundesforstministerium versprochen, eine Waldstrategie bis zum Jahre 2020 vorzulegen. Die bisher bekannt gewordenen beiden Entwürfe zeichnen ein Bild, das ganz auf der bisherigen Linie profitorientierter Forst- und Holzwirtschaft im Bundesgebiet liegt und wo - trotz vieler hehrer Worte und von Ausnahmen abgesehen - eine nachhaltig betriebene, naturnahe Waldwirtschaft nur als Schmalspurversion vorkommt. Der hier vorgelegte Beitrag setzt sich damit kritisch auseinander und diskutiert Alternativen. Es werden Schwerpunkte für eine zukunftsfähige ökologische Forstwirtschaft vorgestellt und wie sie umgesetzt werden können. Staat und Kommunen sollten hier eine Vorreiterrolle spielen.

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Tag des Waldes – Bundesregierung auf dem Holzweg

Am Montag war der „Tag des Waldes“. Jahrestage sollen Vergessenes wieder in Erinnerung rufen. Wir haben kurz inne gehalten, die aktuelle Situation analysiert und weitere Schritte zur Verbesserung geplant. Wir schon – die Bundesregierung anscheinend nicht.

Für den „Tag des Waldes“ war schon vor langer Zeit die Präsentation der „Waldstrategie 2020“ angekündigt. Sie sollte der deutsche Beitrag zum „Internationalen Jahr der Wälder“ sein, das die UN für das Jahr 2011 ausgerufen haben. Doch was ist passiert? Nichts.

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