Roter Wald beliebter Treffpunkt auf Grüner Woche

Abgeordnete am LINKEN Waldstand, Foto: Frank SchwarzBereits das vierte Mal präsentierte sich DIE LINKE 2011 mit einem eigenen Stand den über 400.000 Besucherinnen und Besuchern auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Ihr diesjähriger Besucherrekord brachte auch uns erneut viele interessierte Gespräche, Diskussionen und überraschende Erlebnisse! Längst ist der Stand zwischen Bio- und Verbraucherschutzhalle zum festen Anlaufpunkt geworden. Vielleicht hören wir auch deshalb immer seltener die Frage, was denn DIE LINKE auf der Internationalen Grünen Woche will.

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Bundesarbeitsgemeinschaft "Agrarpolitik und Ländlicher Raum" macht Vorschläge für´s Parteiprogramm

Schaeferstuendchen, Foto: RainerSturm, pixelio.deDie Bundesarbeitsgemeinschaft "Agrarpolitik und Ländlicher Raum" bringt sich in die Debatte um das neue Parteiprogramm ein. Enno Rosenthal, Sprecher der BAG und Forstexperte aus Brandenburg, hat dazu zehn Vorschläge an die Programmkommission geschickt. Die AgrarpolitikerInnen sprechen sich dafür aus, dass „die agrarwirtschaftliche Primärproduktion zu den Schlüsselbereichen beim sozial-ökologischen Umbau“ gehören muss. „Sie muss durch nachhaltige Produktionsmethoden und -verfahren die Nachfrage nach Rohstoffen für sichere, gesunde Lebensmittel und zur Verarbeitung sowie erneuerbaren Energieträgern decken und zugleich die Böden fruchtbar, das Wasser sauber und die Luft rein halten sowie die Biodiversität und vielfältigen Kulturlandschaften bewahren.“ heißt es weiter im Text der BAG.

Alle zehn Vorschläge können Sie hier downloaden.

Hier ist viel Bäuerlichkeit drin

Foto: Silke Kaiser, pixelio.deZu lesen war dieser Satz an einem Stand auf dem Oldenburger Bauermarkt. In Abgrenzung zum Dioxin-Skandal, zur Massentierhaltung mit ihren alltäglichen Gaben von Antibiotika und Masthilfsmitteln und der Tierquälerei sagt dieser Satz eigentlich alles, was wir Linken  in der Agrarpolitik anstreben müssten.

Linke Agrarpolitik setzt nur auf eine bäuerliche Landwirtschaft, in der Bäuerin oder Bauern noch ihren Hof überblicken können und geschlossene Betriebskreisläufe anstreben. Massentierhaltung wird  auf diesen Höfen ersetzt durch artgerechte  Haltung der Tiere in Größenordnungen, die keinen Krankheitsdruck zulassen. Zumal die Bäuerin oder Bauer es unverantwortlich finden, dass soviel pflanzliches Eiweiß vernichtet wird, um weniges tierisches Eiweiß zu produzieren.

Ein solche bäuerliche Landwirtschaft wird von dieser herrschenden Agrarpolitik systematisch in den Abgrund gedrängt, es lebe der innovative Wachstumsbetrieb in der konventionellen wie auch in der ökologischen Landwirtschaft. Diese Landwirtschaft ist der ideale Nährboden für weitere gewollte oder ungewollte Skandale.

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Dioxin-Skandal: Ursachenbekämpfung vom Acker bis zum Teller

Das war alles andere als ein ruhiger Jahresbeginn. Kaum war die letzte Silvesterrakete explodiert, platzte die Dioxin-Bombe: Ein Panscherei-Skandal in der Futtermittelindustrie erschütterte das politische Berlin. Tausende Höfe mussten vorsorglich gesperrt werden, ein Run auf Bio-Eier brach aus, der Schweinemarkt brach zusammen, gegenseitige Schulzuweisungen füllten die Medien.

Eine ganze Branche steht unter Verdacht. Dioxin ist zwar kein akut wirkendes Lebensmittelgift. Aber es reichert sich im Fett an und kann Krebs auslösen. Schwangere, Stillende und Menschen während einer Diät gelten als besonders gefährdet.

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