Wald ist gut für alle.

LINKE Position zum Wald und Waldeigentum.

Gewässer im Grumsiner ForstMan kann die Bundesrepublik zumindest für mitteleuropäische Verhältnisse als waldreich bezeichnen. Über ein Drittel der Landesfläche ist mit Bäumen bestockt. Die Nutzungsformen sind sehr unterschiedlich und reichen von uralten streng geschützten Buchenwäldern, über zunehmend stabile Mischwälder bis zu den Brotbaumbeständen des Südens (Fichte) oder des Nordostens (Kiefer). Genauso vielfältig wie die Bewirtschaftung dieser Flächen zeigt sich auch die Verteilung des Waldeigentums. Neben unterschiedlich großen Waldflächen in öffentlichem Besitz (Bund, Land, Kommunen) gibt es in Deutschland auch zwei Millionen private Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer (44% der bundesweiten Waldfläche). Dabei stehen flächenstarken zusammenhängenden Privat-Forsten mit über 1.000 Hektar den so genannten Kleinprivatwaldbesitzerinnen und – besitzern gegenüber. Für die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag ist diese strukturelle Vielfalt erhaltenswert.

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LINKEs Konzept zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013

Für eine soziale, ökonomische und ökologische Agrarpolitik und Entwicklung der ländlichen Räume

Bäuerinnen und Bauern bekommen Gelder aus zwei unterschiedlichen Richtungen. Einerseits für die Produkte, welche sie am Markt absetzen können, und andererseits öffentliche Gelder aus Brüssel. Mit den Verhandlungen zu den Strukturfonds Ende 2013 befindet sich die europäische Agrarpolitik in einer spannenden Debatte. Wer soll weiterhin für was Geld erhalten?

 

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Ökolandbau: Mehr Fläche und neues Logo

Das neue EU-Bio-SiegelBio ist in aller Munde. Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln wächst seit Jahren. Immer mehr Bio-Supermärkte öffnen. Auch immer mehr einheimische landwirtschaftliche Betriebe entscheiden sich, ihre Felder nach den Regeln der EG-Öko-Verordnung zu bewirtschaften. Leider wächst die Nachfrage aber deutlich schneller als das einheimische Angebot.

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Bundesregierung will Gentech-Turbo-Regionen

Eifelweise, Gabi Schönemann, www.pixelio.deDie Agro-Gentechnik hat kaum Freunde. Ich kann sie auch nicht leiden. Sie gefährdet die gentechnikfreie Landwirtschaft, Imkerei und Umwelt. Ob sie auch unsere Gesundheit bedroht, ist noch umstritten. Das hat auch der bayrische Umweltminister Söder (CSU) erkannt. Deshalb liegt er seiner Parteikollegin Ilse Aigner – ihrerseits für das Thema Agro-Gentechnik in der Bundesregierung zuständig- seit Monaten in den Ohren. Er will aus Bayern eine gentechnikfreie Region machen. Gleichzeitig hat Aigner mächtig Gegenwind von Forschungsministerin Schavan und Bundeskanzlerin Merkel.

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