Bundesweiter Ratschlag am 2. Juni 2018: Die Zeit ist reif für kostenlosen Nahverkehr!

Signet Ini Nahverkehr für alle KasselIn den Städten herrscht dicke Luft, steigender Meeresspiegel, die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Und wir glauben, dass die Zeit reif ist, einen Schritt nach vorn zu gehen.

Durch den Druck der EU, hat die Bundesregierung kurzerhand den kostenlosen Nahverkehr ausgerufen - schon das ein Ergebnis der Umweltbewegung. Von einem Tag zum anderen wurden viele von uns, die seit Jahren für den Gratis-ÖPNV eintreten, von Idealisten zu Visionären. Gerade greifen sogar die Freunde der Automobilkonzerne zu den Sternen und fordern, dass die Verursacher der Misere zahlen sollen. Das wollen wir ausnutzen.

Der kostenlose Nahverkehr weist nach vorn, sozial und ökologisch. Wir brauchen die Verkehrswende!

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Gigaliner sind gefährlich und schlecht für die Umwelt

„Gigaliner sind gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer, schlecht für unsere Umwelt und teuer für den Steuerzahler. Daher ist es ernüchternd, dass diesen XL-Lastern der Freifahrtschein auf unseren Straßen nicht entzogen wurde“, kommentiert Ingrid Remmers, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, das heutige Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts. Remmers weiter:

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Ressourcenmangel und Energiewende sind „Achillesfersen der E-Autos“

Bild: ElektroautoWie sieht die Mobilität in Deutschland zukünftig aus? Laut Ingrid Remmers, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, werden die Menschen „viel stärker unterschiedliche Verkehrsmittel nutzen.“ Das Auto werde zwar weiter wichtig sein, aber an Bedeutung verlieren – vor allem, wenn Städte dem Rad- und Fußverkehr mehr Platz einräumen.

Auf 1.000 Einwohner kamen im Jahr 2016 genau 555 Pkw. Damit hat die Auto-Dichte in der Bundesrepublik einen neuen Höchststand erreicht, berichtet aktuell das Statistische Bundesamt. Den vielen Autoverkehr bekommen viele Städte und deren Bewohner immer häufiger zu spüren. Sie leiden unter verstopften Straßen und hoher Schadstoffbelastung.

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Ex-Bahn-Chef Grube berät Tunnelbauer-Firma bei Stuttgart 21 - ein "Doppelagent"

Zur heutigen Meldung, dass der Ex-Chef der Deutschen Bahn AG Rüdiger Grube kurz nach seinem Ausscheiden die Tunnelbau-Firma des Bahnprojektes Stuttgart 21 berät, erklärt die bahnpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Sabine Leidig: „Das ist wirklich krass: erst legt Ex-Bahn-Chef Rüdiger Grube der Deutschen Bahn AG mit dem Weiterbau von Stuttgart 21 ein höchst unwirtschaftliches und bahnschädliches Ei ins Nest, dann "haut er in den Sack" und kriegt noch 2,25 Millionen Abfindung hinterhergeschmissen. Und jetzt erweist er sich als "Doppelagent" für den S21-Profiteur Herrenknecht.“ Leidig weiter: „Und all das unter den Augen von Ex-Staatssekretär Odenwald, der jetzt Aufsichtsratsvorsitzender werden soll. Wir brauchen endlich demokratische Kontrolle und Steuerung der Bahn! Das Bündnis „Bahn für alle“ (www.bahn-fuer-alle.de) wäre dafür eine gute Adresse.“

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